Netzwerknachmittag für Kinderschutz, begleitetes Wohnen, Sommerbetreuung

Was Familien wirklich stärkt

Donnerstag, 30. Juli 2026 | 16:27 Uhr

Von: Sophia Molitor

Franzensfeste – Gemeindereferentinnen und -referenten, die für den Themenbereich Familie zuständig sind, haben sich vor Kurzem zu einem Netzwerknachmittag mit Familienlandesrätin Rosmarie Pamer in der Festung Franzensfeste getroffen. “Die gute, übergemeindliche Vernetzung kann dabei helfen, Lösungen im Sinne der Familien zu finden und umzusetzen. Darum ist der persönliche Austausch immer ein Gewinn”, hielt Landesrätin Pamer dabei fest. Neben dem persönlichen Kennenlernen standen beim Treffen auch inhaltliche Inputs zu Kinderschutz, Mensadienst, Sommerbetreuung und dem “Begleiteten Wohnen für Familien mit Migrationshintergrund” im Fokus.

Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller informierte über ihre Aufgaben und zeigte auf, welche Schritte Ansprechpartner auf Gemeindeebene unternehmen müssten, wenn es Verdachtssituationen auf Kindeswohlgefährdung gebe. Denn Bürgermeisterinnen/Bürgermeister und Gemeindereferentinnen/Gemeindereferenten hätten als öffentliche Amtsträger die Pflichtbei strafbaren Handlungen sowie bei aktueller und potentieller Kindeswohlgefährdung Meldung bei den Gerichtsbehörden zu machen.

LPA/Hannes Wisthaler

Mensadienst in Schulen – ein wichtiger Bestandteil für Familien

Landesrätin Pamer ging auf die Ergebnisse einer Umfrage zum Mensadienst ein: “Es zeigt sich, dass die Schulausspeisung zu einem unverzichtbaren Angebot für Familien geworden ist”, hielt Pamer dabei fest. Die Referentinnen und Referenten zeigten großes Interesse für das Thema, wiesen jedoch auch auf die Schwierigkeiten hin, die es vor allem im Hinblick auf das Personal (Küche, Reinigung, Aufsicht) gebe. Familienagenturdirektorin Monika Conrather berichtete über erste Erfahrungen mit den neuen Finanzierungskriterien der Sommerbetreuung. Landesrätin Pamer sicherte dabei zu, dass die Vorschusszahlungen demnächst erfolgen würden, in der Familienagentur werde mit Hochdruck an der Bearbeitung der Gesuche gearbeitet. Die Direktorin des Amtes für Kinder- und Jugendschutz und soziale Inklusion, Astrid Wiest, informierte zur Leistung “Begleitetes Wohnen für Familien mit Migrationshintergrund”.

Treffen wie dieses seien wichtig, einerseits um für die Gemeinden relevante Themen mit denjenigen zu besprechen, die vor Ort politische Verantwortung tragen. Andererseits gehe es darum, Inputs von den Referentinnen und Referenten zu erhalten, um gemeinsam den Familien gute Unterstützungsangebote anbieten zu können. “Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten sind die unmittelbaren Ansprechpartner der Familien vor Ort. Darum ist mir der regelmäßige Austausch mit ihnen ein wichtiges Anliegen”, sagt Landesrätin Rosmarie Pamer.

Bezirk: Wipptal

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