Von: First Avenue
Südtiroler Milch kann mehr: Sie steht nicht nur für Qualität, sondern für gepflegte Wiesen und Almen, für gelebte Traditionen und für die Sicherung regionaler Strukturen. Dahinter stehen Menschen wie Armin Fischnaller vom Tschanduihof im Villnösstal, die mit viel Einsatz ihre Bergbauernhöfe bewirtschaften und damit das Landschaftsbild prägen und erhalten.
Bergbauer Armin Fischnaller ist eines der Gesichter der Sensibilisierungskampagne „Südtiroler Milch kann mehr“, die in diesem Jahr die Beweggründe der Südtiroler Milchbäuerinnen und Milchbauern in den Mittelpunkt stellt.

Sein Bergbauernhof, der Tschanduihof im Villnösstal, liegt auf rund 1.500 Metern Höhe und umfasst etwa 17 Hektar Grünland. Die Bewirtschaftung des Milchviehbetriebs erfordert täglich viel Einsatz – besonders bei der Pflege der Flächen. „Wenn wir nicht mähen würden, würde sich die Natur vieles zurückholen“, erklärt Fischnaller. Seine Wiesen werden zwei Mal im Jahr gemäht, manche sogar drei Mal. Auch im Wald gibt es ständig etwas zu tun, damit Nutz- und Schutzfunktion erhalten bleibt. „Ich möchte das Tal erhalten, in dem ich aufgewachsen bin“, so der Bergbauer.

Wie viele Bergbauernhöfe in Südtirol wird auch der Tschanduihof im Nebenerwerb geführt. Armin Fischnaller ist nach dem morgendlichen Melken seiner Kühe als Milchammelwagenfahrer im Tal unterwegs und bringt die Milch in den Milchhof Brimi. „Für mich ist es entscheidend, dass die Milch lokal verarbeitet wird. Ich weiß, dass sie in guten Händen ist und ein qualitativ hochwertiges Produkt daraus entsteht“, betont Fischnaller.

Armin Fischnaller steht damit stellvertretend für rund 4.000 kleinstrukturierte Milchviehbetriebe in Südtirol, die täglich die genossenschaftlich organisierten Milchhöfe des Landes mit hochwertiger Rohmilch beliefern. Wer zu Südtiroler Milchprodukten greift, unterstützt diese Betriebe – und trägt dazu bei, dass unsere Kulturlandschaft auch in Zukunft erhalten bleibt.




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