Ortlieb beim Start ins Olympia-Abenteuer

Frauen-Abfahrtstraining wegen Nebels unterbrochen

Freitag, 06. Februar 2026 | 12:35 Uhr

Von: apa

Das Abfahrtstraining der Frauen bei den Olympischen Spielen auf der Tofana steht vorerst unter keinem guten Stern. Nach der Absage am Donnerstag musste das erste von nur noch zwei Trainings vor der Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr/live ORF 1) nach nur vier Läuferinnen abgebrochen werden. Hauptgrund war zu viel Nebel im unteren Drittel, allerdings war auch die Pistenpräparierung nach den intensiven Schneefällen auf der Tofana bei weitem nicht optimal.

Das Training soll laut ORF-Informationen in etwa um 12.45 Uhr fortgesetzt werden. Die Bedingungen am Freitag waren vorerst nicht olympiawürdig. Zunächst begann das Training schon etwas verzögert, weil der Zielsprung entschärft werden musste. Dann stürzte mit Ilka Stuhec (SLO) gleich die erste Athletin und Federica Brignone mit der Startnummer zwei wurde kurz vor dem Start gestoppt. Erst nach ausgiebigen Schneeräumungsarbeiten durfte sie nach rund 20 Minuten doch aus dem Starthaus.

Am klarsten äußerte sich die Vorarlbergerin Nina Ortlieb, nach deren Lauf mit Startnummer 5 abgebrochen wurde, zur Situation. “Im untersten Drittel war auf einmal eine Nebelbank, ich hab kein einziges Tor mehr gesehen. In der Abfahrt mit über 100 km/h ist das eigentlich nicht lustig”, sagte sie im ORF. “Ich habe damit gerechnet, dass irgendwo jemand mit der gelben Fahne steht, wahrscheinlich hätte ich den Menschen gar nicht gesehen. Ich frage mich schon, warum man dann immer noch einen Läufer durchdrucken muss.” Aus Sicht von Ortlieb habe die Jury zu spät entschieden.

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