Endstation im Vorlauf für Rattinger

Gogl-Walli und Rattinger bei EM außerhalb der Top 20

Donnerstag, 13. August 2026 | 14:22 Uhr

Von: importer

Erwartungsgemäß ist für Susanne Gogl-Walli am Donnerstag im Halbfinale über 400 m bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham das Aus gekommen. Die EM-Siebente von vor zwei Jahren in Rom landete in ihrem Rennen in 52,29 Sek. an der achten Stelle, gesamt ergab das Platz 23. Tobias Rattinger wurde über 3.000 m Hindernis in seinem Vorlauf in 8:47,91 Min. Elfter, die besten acht stiegen auf. Er beendete die EM an 22. Position.

Gogl-Walli hatte aufgrund mehrerer Verletzungen im Vorfeld keine Bestleistungsform, war aber fit zum Großereignis gefahren. “Ich habe auf eine Zeit unter 52 Sekunden gehofft. Ich habe es probiert, mir gehen einfach Trainings ab. Es ist vielleicht keine Überraschung, aber trotzdem ein bisschen ernüchternd, weil man einfach sieht, wo jetzt momentan die europäische Spitze ist und das ist ja das, wo man hin will.” Für sie heiße es jetzt “zurück zur Arbeit” für eine bessere Performance im nächsten Jahr.

“Ich bin mit der Einstellung reingegangen, ich will ums Finale laufen. Lange war ich voll dabei, aber es war in dem Rennen nicht greifbar”, sagte Rattinger. Die Taktik sei gewesen, nur nicht in der Mitte sein, um Rangeleien aus dem Weg zu gehen. “Das hat gut funktioniert, aber am letzten Kilometer waren es einfach die Haxen, die nicht da waren. Dann ist es beinhart.” Es fehle aber nicht viel, um dabei zu sein, das nähre die Vorfreude darauf, dass noch mehr gehe, meinte Rattinger.

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