Linz hat eine neue Streckenrekordlerin

Linz-Marathon-Siegerin 2025 Kimaina disqualifiziert

Mittwoch, 09. September 2026 | 10:56 Uhr

Von: importer

Die Kenianerin Gladys Jerop Kimaina, die im Vorjahr den Linz-Marathon gewonnen hat, ist wegen eines damaligen Dopingverstoßes in der oberösterreichischen Hauptstadt nachträglich disqualifiziert worden. Damit wurde auch die Streckenbestmarke von 2:24:58 Stunden aus den Rekordbüchern gestrichen und die diesjährige Siegerin, Kimainas Landsfrau Jackline Chepngeno, hält nun mit ihrer am 12. April erreichten Zeit von 2:26:01 Stunden den Rekord.

Die Linz-Veranstalter wurden Anfang September darüber informiert, dass Kimaina wegen eines Dopingverstoßes von der kenianischen Anti-Doping-Stelle für zwei Jahre gesperrt wurde. Laut Rennleiter Günther Weidlinger wusste man bereits sechs Wochen nach dem Rennen von dem Verdacht, erst über ein Jahr später ist trotz vielfachem Nachfragen dazwischen vonseiten Weidlingers nun in Kenia eine Entscheidung gefallen. “Auch wenn zwischen dem Rennen und der endgültigen Mitteilung durch Anti Doping Kenia über das Verfahren viel Zeit vergangen ist, ist für uns entscheidend, dass die Kontrollmechanismen funktionieren und Konsequenzen gezogen werden”, sagte Weidlinger.

Nachträglich zur Siegerin 2025 erklärt wurde nun die ursprünglich zweitplatzierte Kenianerin Rael Cherop Boiyo in 2:29:15 Stunden. Sie erhält das bisher nicht ausgezahlte Siegerinnen-Preisgeld, dessen Höhe nicht genannt werden darf.

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