Von: apa
Österreichs Eishockey-Männer-Nationalteam hat auch das zweite Länderspiel gegen Deutschland verloren. Zwei Tage nach dem 3:4 in Zell/See gab es am Samstag in Garmisch-Partenkirchen ein 2:5 (0:2,0:1,2:2). Nachdem davor auch zwei Tests gegen Tschechien verloren worden waren, bleibt dem ÖEHV-Team vor der Mitte Mai beginnenden A-WM nur noch das Match am nächsten Samstag in Klagenfurt gegen Slowenien, um sich neben Spielpraxis auch Selbstvertrauen für das Turnier zu holen.
Es war eine über weite Strecken schwächere Leistung der Österreicher gegen keinesfalls überragende Gastgeber. Die verzeichneten schon in der zweiten Minute einen Stangenschuss, rund sechs Minuten später brachte Maximilian Kastner den Puck per Rebound im Tor von ÖEHV-Goalie Florian Vorauer unter. Nachdem Lukas Thaler aus einem der wenigen Entlastungsangriffe nicht getroffen hatte, legte Alexander Blank im direkten Konter für die Heimischen nach (13.).
Die bis dahin beste Chance der ohne Bernd Wolf, Dominic Zwerger und Clemens Unterweger angetretenen Gäste fand der 20-jährige Ian Scherzer in der 29. Minute vor, trotz ausbleibendem Torerfolg konsolidierte sich die Truppe von Teamchef Roger Bader in dieser Phase etwas. Wenige Sekunden vor der zweiten Pause aber resultierte aus einem unnötigen Verlust des Pucks nach einem eigentlich gewonnenen Bully das von Dominik Kahun aus der Drehung erzielte 3:0 der Deutschen.
Beste ÖEHV-Phase Anfang des letzten Drittels
Abschießen lassen wollten sich die Österreicher freilich nicht, binnen weniger Minuten kamen sie auf 2:3 heran. Zuerst verwertete Thaler einen abgewehrten Schuss von Maximilian Rebernig (44.), dann traf Mario Huber schön ins kurze Eck (48.). Eine 3:5-Unterzahl brachte freilich die Vorentscheidung, Daniel Fischbuch nutzte die Überzahl zum vierten deutschen Tor. Tor Nummer fünf war ein Empty-Net-Treffer von Tim Brunnhuber (60.).
Im Lager der Österreicher hatte es zuletzt einige Absagen für die WM in der Schweiz gegeben. So werden Benjamin Baumgartner, Lukas Haudum, die beiden NHL-Stürmer Marco Rossi und Marco Kasper, Teamkapitän Thomas Raffl und Oliver Achermann in der Schweiz nicht dabei sein. Bei David Reinbacher und Vinzenz Rohrer besteht noch die Möglichkeit, sollte ihr Team Laval Rocket im Play-off der American Hockey League (AHL) frühzeitig ausscheiden.




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