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Der SK Rapid hat seine Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga mit einem Sieg im Wiener Derby behauptet. Die Hütteldorfer setzten sich am Sonntag beim Stadtrivalen Austria mit 2:0 (1:0) durch und führen weiter drei Zähler vor Red Bull Salzburg. Die Salzburger ließen Aufsteiger Austria Lustenau zu Hause mit 5:1 (3:0) keine Chance. Sturm Graz rettete mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit ein 1:1 bei Schlusslicht WAC. Dem Ligavierten fehlen aber bereits elf Punkte auf Rapid.
Die Grün-Weißen gewannen das 351. Wiener Derby, obwohl die Austria bis zum ersten Gegentreffer über weite Strecken das bessere Team war. Ein Schuss von Youngster Vasilije Markovic landete an der Latte (26.), auch nach Seitenwechsel waren vorerst die Violetten einem Treffer näher. Dann aber brachte Aleksandar Dragovic im Strafraum Ercan Kara zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Yusuf Demir sicher zentral im Tor (60.).
Sechs Minuten später ließ Rapid durch Petter Nosa Dahl zwar noch die Chance auf die Vorentscheidung aus. Das 2:0 fiel dann im Finish in Slapstick-Manier: Nach einem Corner faustete Austria-Goalie Samuel Sahin-Radlinger einen Kopfball des eingewechselten Claudy Mbuyi an das Knie seines Teamkollegen Lee Tae-seok, von diesem sprang das Spielgerät über die Linie (82.). Rapid feierte den achten Pflichtspielsieg in Serie, die “Veilchen” dagegen verloren auch ihre zweite Partie unter Interimscoach Max Uhlig und sind weiter Vorletzter.
Salzburg zu Hause weiter makellos
Salzburg gab sich gegen Lustenau keine Blöße und gewann auch sein sechstes Liga-Heimspiel in dieser Saison. Yorbe Vertessen (12.), Frans Krätzig (27.) und Tim Drexler (35.) stellten die Weichen mit ihren Toren schon vor der Pause auf Sieg. Die Salzburger schalteten danach im Hinblick auf das Europa-League-Gastspiel bei RSC Anderlecht einen Gang zurück, ein Eigentor von Robin Voisine (68.) und ein Schlenzer von Abubakr Barry (82.) sorgten endgültig für klare Verhältnisse.
Albin Gashi gelang im Finish für die Lustenauer nur noch der Ehrentreffer (91.). Die Vorarlberger, die unter der Woche im Cup-Achtelfinale noch mit einem 3:2-Coup gegen Vizemeister Sturm überrascht hatten, kassierten ihre vierte Liganiederlage in Folge und liegen als Zehnter nur noch zwei Punkte vor Schlusslicht WAC. Salzburg dagegen beendete die erste Hälfte des Liga-Grunddurchgangs als einziges Team ungeschlagen.
Lebenszeichen des WAC
Der WAC gab ein Lebenszeichen ab. Die Wolfsberger, die davor sechs Pflichtspiele in Folge verloren hatten, gingen gegen Sturm durch den Ex-Grazer Donis Avdijaj in Führung (45.), brachten diese aber nicht über die Zeit. Nach einem harten Elfmeterpfiff gegen Cheikh Diabate wegen eines vermeintlichen Handspiels traf Oumar Diakite in der 95. Minute vom Elfmeterpunkt. Sturms Goalgetter verhinderte damit den ersten WAC-Sieg unter Neo-Trainer Manfred Schmid – und die Übergabe der “Roten Laterne” an die Wiener Austria.
Ein Zähler fehlt den Kärntnern auf die Violetten. Der WAC blieb mit dem Achtungserfolg immerhin die siebente Partie in Folge gegen Sturm unbesiegt. Für die Grazer waren es nach dem 2:2 gegen die SV Ried erneut verlorene Punkte. Nach dem Cup-Aus in Lustenau sowie vor den Duellen in der Europa League mit Celje und in der Liga mit Salzburg zeigt die Formkurve der verletzungsgeplagten Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch nach unten.
Der drittplatzierte Meister LASK liegt nun drei Zähler vor Sturm. Die Linzer hatten am Samstag einen 2:1-Heimsieg gegen die WSG Tirol eingefahren. Der SCR Altach und Ried trennten sich 1:1. Am Freitag war der GAK gegen Hartberg in eine 0:4-Heimpleite geschlittert. Der Tabellenfünfte aus Hartberg startet mit zwei Zählern Rückstand auf Sturm in die zweite Grunddurchgangs-Hälfte.




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