Von: apa
Julia Scheib braucht bei den Olympischen Spielen einen überragenden zweiten Durchgang, will sie noch eine Medaille machen. Die vierfache Saisonsiegerin im Riesentorlauf-Weltcup patzte auf der Tofana in Cortina beim letzten Übergang, wo einige andere auch Probleme hatten, und liegt als Elfte 1,13 Sek. hinter der entfesselten Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (ITA). Überraschend Zweite ist die Deutsche Lena Dürr (+0,34), Dritte die Italienerin Sofia Goggia (+0,46).
“Ich bin sehr gut reingekommen, dann ist mir ein kleiner Hakler passiert, der ein bisserl was gekostet hat. Dann war es ein bisserl schwierig, die Mischung zu finden. Man muss alles ein bisserl am Anschlag treffen, das ist mir nicht so gut gelungen”, sagte Scheib. Auch den Zielsprung habe sie nicht erwischt, wie sie es vorhatte, und erwähnte, dass ihr der Funkspruch da nicht geholfen habe.
Die wenig drehende Kurssetzung kam ihr auch nicht entgegen. “Es ist wenig drinnen, wo ich vielleicht ganz meine Klasse ausspielen kann. Das soll keine Ausrede sein, ich hätte es einfach besser machen müssen.” Freilich war die Hoffnung auf mehr Richtung im zweiten da. Federica überrasche sie nicht, meinte Olympia-Debütantin Scheib, der Schnee und das Ganze würden dieser liegen. Nicht weit hinter Scheib folgte Nina Astner mit 1,24 Sek. Rückstand als 16., Stephanie Brunner hatte 1,74 und Lisa Hörhager 3,24 aufgerissen.




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