Zu früh geboren

“Af oanmol do”

Freitag, 22. Februar 2019 | 22:46 Uhr

Lichtenstern – Unter dem Titel „Af oanmol do“ widmet das Rittner Bildungszentrum „Haus der Familie“ die „MutterNacht“ 2019 gemeinsam mit 19 Südtiroler Organisationen zu früh Geborenen.

Betroffene Familien und Menschen, die selbst als Frühchen zur Welt kamen, sind eingeladen, Geschichten, Gedichte und Bilder einzureichen. Sie werden bei der Sensibilisierungsaktion am 11. Mai 2019 in einem Sammelband veröffentlicht. Der Redaktionsschluss wurde bis 8. März verlängert. Bis dahin können Texte und Bilder per Mail an mutternacht@hdf.it geschickt werden.

Kinder, die vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, gelten als Frühchen. Zu früh Geborene haben keinen einfachen Start ins Leben. Dank neonataler Intensivmedizin überleben in gut ausgestatteten Perinatalzentren acht von zehn Kindern mit einem Gewicht unter 1.000 Gramm. Doch die Belastungen für Kind und Eltern sind groß: Ängste, Hoffnungen, Rückschläge und Sorgen um die Spätfolgen begleiten diese Lebenszeit.

Bei der fünften MutterNacht am 11. Mai 2019 möchte das Haus der Familie gemeinsam mit 18 Südtiroler Organisationen dieser schwierigen Zeit rund um die Frühgeburt Raum geben. Um das Thema sichtbar zu machen, sind betroffene Eltern eingeladen, bis 8. März 2019 von ihren Erlebnissen rund um die Frühgeburt zu berichten oder Fotos davon einzureichen. Auch Erwachsene, die als Frühchen zur Welt kamen, sind aufgerufen teilzunehmen: Text und/oder Bilder können per E-Mail an mutternacht@hdf.it oder mittels Post an „Haus der Familie“, Kennwort MutterNacht, Lichtenstern 1–7, 39054 Oberbozen, Ritten geschickt werden. Infos unter: 0471 345 172.

Finanziell unterstützt wird die Sensibilisierungskampagne von der Familienagentur

Die MutterNacht findet seit 2015 jährlich statt: Sie beleuchtet am Tag vor dem Muttertag jeweils die Schattenseiten rund um das Elternsein und Elternwerden.

Getragen wird die Sensibilisierungskampagne von folgenden Organisationen: treff.familie im Südtiroler Kinderdorf, Katholischer Familienverband, Berufskammer der Hebammen der Provinz Bozen, Frauen helfen Frauen, Katholische Frauenbewegung, La strada – der Weg, agjd – Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Familienberatungsstelle Lilith, Sozialgenossenschaft der Tagesmütter, Vke – Verein für Kinderspielplätze und Erholung, eeh – Emotionelle Erste Hilfe, AIED – Associazione italiana per l’educazione demografica, Krankenhausseelsorge, Verein der Frühgeborenen Südtirols, Amt für Ehe und Familie der Diözese Bozen-Brixen, Bäuerinnen im Südtiroler Bauernbund, Lebenshilfe, Berufsverband der Still- und Laktationsberaterinnen in Südtirol, Animativa – Verein zur Förderung der Zirkuskunst. Finanziell unterstützt wird die Sensibilisierungskampagne MutterNacht von der Familienagentur des Landes Südtirol.

 

Von: bba

Bezirk: Salten/Schlern

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