Von: Sophia Molitor
Bozen – Am Samstag fand im Islamischen Kulturzentrum und in der Moschee von Bozen eine Informations- und Sensibilisierungsveranstaltung statt, die von Plastic Free mit den beiden Ansprechpartnerinnen Ornella Libardoni und Giulia Giovanelli organisiert wurde. Im Mittelpunkt standen die Abfallproblematik, die Plastikverschmutzung sowie mögliche Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Belastung durch Mikroplastik und Schadstoffe, die durch dieses transportiert werden können.
Die rund zweistündige Veranstaltung richtete sich an eine große Gruppe von Teilnehmenden und gliederte sich in zwei Abschnitte: Der erste Teil war Kindern und Jugendlichen gewidmet, an dem rund 60 junge Menschen teilnahmen. Der zweite Teil richtete sich an deren Eltern.
Die Entscheidung, diese Themen an einen Ort des religiösen und kulturellen Austauschs zu bringen, entstand aus dem Wunsch, auch Gemeinschaften einzubeziehen, die durch solche Begegnungen neue Denkanstöße zu sehr konkreten Fragen erhalten können, die den Alltag, die Gesundheit und die Zukunft der kommenden Generationen betreffen.
Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und eine rege Beteiligung. Sie bot Gelegenheit, praktische Beispiele und alltagstaugliche Vorschläge auszutauschen: von Möglichkeiten, den Plastikverbrauch zu reduzieren und die Belastung durch Mikroplastik zu begrenzen, bis hin zur Umsetzung umweltbewussterer Verhaltensweisen.
Sich um unsere Welt zu kümmern und sie für zukünftige Generationen zu bewahren, ist eine Verpflichtung, die unterschiedliche Überzeugungen und Kulturen verbinden kann und muss.
„Der Schutz der Umwelt kennt keine kulturellen oder religiösen Grenzen. Diese Themen an Orte der Begegnung und des gemeinschaftlichen Austauschs zu bringen, ist ein Weg, um Bewusstsein zu schaffen und daran zu erinnern, dass die Sorge um die Welt, in der wir leben, eine gemeinsame Verantwortung ist.”
Ein herzlicher Dank richteten die Organisatoren an die Gemeinschaft des Islamischen Kulturzentrums „Il Dialogo” in Bozen für den freundlichen Empfang, die Offenheit und die rege Teilnahme sowie allen Familien für ihre Aufmerksamkeit und ihre Bereitschaft, Veränderungen mitzutragen.




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