TheatERA präsentiert das Programm 2026/2027

Eine Spielzeit im Zeichen der Jugend und der Musik

Samstag, 19. September 2026 | 21:43 Uhr

Von: Martin Geier

Bozen – Mit einem facettenreichen Programm und einem klaren Fokus auf die regionale Nachwuchsförderung startet der Kulturverein „TheatERA Lazareva Project ODV“ in seine neue Spielzeit. Von diesem Herbst bis zum Frühjahr 2027 erwartet das Publikum ein außergewöhnlich vielseitiges musikalisches Angebot, das den kulturellen Reichtum der Region auf die Bühne bringt.

Kulturverein “TheatERA Lazareva Project”

Die künstlerische Leiterin Oksana Lazareva setzt in dieser Saison vor allem auf frische Impulse: Der Großteil der Produktionen wird von jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie lokalen Ensembles gestaltet. Das Ziel der Initiative ist es, aufstrebenden Talenten eine fundierte Plattform zu bieten und die kulturelle Lebendigkeit der Gemeinschaft spürbar zu stärken.

Das Programm deckt eine breite Palette künstlerischer Expressivität ab – von intimen Kammerkonzerten bis hin zu mitreißenden Ensemble-Auftritten.

Kulturverein “TheatERA Lazareva Project”

Detaillierte Informationen zum vollständigen Spielplan, zu den Mitwirkenden sowie der Kartenreservierung finden Sie auf der offiziellen Website des Vereins.

26. September, 19.30 Uhr
Pfarrkirche Dreiheiligen

Bozen

„Tra Cielo e Terra“ – Eine musikalische Reise vom Mittelalter bis zum Barock

Giovanni Salin – Blockflöten
Donato Giupponi – Orgel

INFO: Eine faszinierende musikalische Reise durch acht Jahrhunderte Musikgeschichte, vom Mittelalter bis zum Barock, mit Blockflöte und Orgel im Mittelpunkt. Das von Giovanni Salin und Donato Giupponi interpretierte Programm reicht von den alten Melodien der Cantigas de Santa Maria von Alfons X. dem Weisen und den Carmina Burana bis hin zu Tänzen der Renaissance und barocken Werken von Telemann, Händel und Bach. Neben den großen Meistern erklingen Werke von Komponisten wie Guillaume de Machaut, Pierre Attaignant und Gasparo Zanetti und schaffen einen abwechslungsreichen Weg durch unterschiedliche Stimmungen und musikalische Sprachen.

KOMPONISTEN: Alfonso Fernández, Georg Philipp Telemann, George Friedrich Händel, Heinrich VIII. Tudor, Gasparo Zanetti, Jean-Baptiste Lully, Pierre Attaignant, Johann Sebastian Bach, Guillaume de Machaut, anonyme Komponisten (12.–13. Jahrhundert)

10. Oktober, 19.30 Uhr
Pfarrkirche Dreiheiligen

Bozen

„L’Incanto del Tempo“

Duo „Jerez“
Lucia Mariel Fernández – Sopran
Juan Pablo Palomino – Gitarre

INFO: Das Programm präsentiert einen feinen Dialog zwischen Gesang und Gitarre und führt durch ein Repertoire, das von der Musik der Renaissance bis zur spanischen Tradition des 20. Jahrhunderts reicht. Die Werke von Claudio Monteverdi und John Dowland eröffnen das Programm mit einigen der intensivsten Ausdrucksformen der englischen und italienischen Vokalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts. Es folgen das berühmte Caro mio ben von Giuseppe Giordani und die Seguidillas von Fernando Sor mit ihrer rhythmischen Lebendigkeit und ihrer starken Verwurzelung in der spanischen Musiktradition. Den Abschluss bilden die Canciones Españolas Antiguas von Federico García Lorca, eine Sammlung, in der volkstümliche Melodien, Rhythmen und Farben Spaniens mit besonderer Ausdruckskraft neu interpretiert werden. Ein abwechslungsreiches Repertoire voller Kontraste, das kammermusikalische Raffinesse, Volksgesang und Anklänge an die iberische Tradition miteinander verbindet.

KOMPONISTEN: Claudio Monteverdi, John Dowland, Giuseppe Giordani, Fernando Sor, Federico García Lorca

20. November, 19.00 Uhr
Maria Heim – Kassettensaal
Bozen

„Echos der Romantik“

Łukasz Dziedziak – Violoncello
Tobia Pizzirani – Klavier

INFO: Das Programm vereint drei bedeutende Werke des Repertoires für Violoncello und Klavier und zeigt unterschiedliche Facetten der romantischen Musiksprache. Den Auftakt bildet Une Larme von Gioachino Rossini, ein Thema mit Variationen, in dem sich gesangliche Melodik mit instrumentaler Brillanz verbindet. Es folgen die Fantasiestücke op. 73 von Robert Schumann, geprägt vom Wechsel zwischen Lyrik, musikalischem Schwung und eher introspektiven Momenten. Im Mittelpunkt des Abends steht die monumentale Sonate in g-Moll op. 19 von Sergei Rachmaninoff, ein Werk von großer Ausdrucksintensität und melodischem Reichtum. Drei stilistisch und sprachlich unterschiedliche Werke, die durch die zentrale Bedeutung des Dialogs zwischen Violoncello und Klavier sowie durch die tiefe Ausdruckskraft der romantischen Tonsprache verbunden sind.

KOMPONISTEN: Gioachino Rossini, Robert Schumann, Sergei Rachmaninoff

12. Dezember, 20.00 Uhr
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Terlan

„Nativitas“ – Adventsmelodien

Katja Trojer, Chiara Sartori, Helen Victoria Forsyth, Rosi Rosatti, Giulia Andolfato – Sopran
Christian Gampenrieder – Tenor
Josef Hermann Rössler – Bass
Jasmina Dolinska – Orgel

INFO: In der stimmungsvollen Atmosphäre einer Kirche bietet Adventsmelodien ein Konzert, das der geistlichen Musik gewidmet ist. Die Stimmen einiger renommierter, in Südtirol tätiger Sängerinnen und Sänger werden von der Orgel begleitet und gestalten ein Programm mit Arien und Duetten großer Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Gioachino Rossini und Wolfgang Amadeus Mozart. Die verschiedenen musikalischen Werke begleiten das Publikum durch Momente der Besinnung, Intensität und Helligkeit und unterstreichen den besonderen spirituellen Charakter des Repertoires. Ein Abend, der dazu einlädt, sich durch die Musik und in der stimmungsvollen, meditativen Atmosphäre des Advents auf Weihnachten einzustimmen.

KOMPONISTEN: Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Gioachino Rossini, Wolfgang Amadeus Mozart

15. Januar, 19.00 Uhr
Maria Heim – Kassettensaal
Bozen

„Sussurri d’Inverno“

Eleonora Pasqual – Klavier

INFO: Sussurri d’Inverno ist das Recital einer jungen Bozner Pianistin und widmet sich den klanglichen Eindrücken und Nuancen des Klaviers. Das Programm beleuchtet anhand von Werken großer Ausdrucksintensität den melodischen Reichtum und die Vielfalt der Stimmungen, die der Klavierliteratur eigen sind. Eine Gelegenheit, das Talent einer jungen Interpretin aus der Region kennenzulernen und zugleich einige der faszinierendsten Ausdrucksmöglichkeiten des Klaviers neu zu entdecken.

KOMPONISTEN: Frédéric Chopin, Felix Mendelssohn

1. und 3. Februar, 20.00 Uhr
Palazzo Menz
Bozen

„La Masquerade“ – Maskenball als Oper mit Musik von A. Vivaldi

INFO: La Masquerade ist eine eigens entwickelte Geschichte in Opernform, in der maskierte und kostümierte Figuren eine fesselnde Handlung zum Leben erwecken, begleitet von der Musik Antonio Vivaldis. Die Sängerinnen und Sänger werden von einem Musikerensemble begleitet, wodurch ein Zusammenspiel von Gesang, Musik und szenischer Handlung entsteht. Die gesamte Aufführung findet zwischen den Fresken des historischen Palazzo Menz statt, die der Oper einen eindrucksvollen und szenischen Rahmen verleihen. Eine besondere Verbindung von Barockmusik, Theater und Kostümen in einer eigens für den Aufführungsort konzipierten Form.

KOMPONIST: Antonio Vivaldi

5. März, 19.00 Uhr
Stadtmuseum – Ofensaal
Bozen

„Oltre le corde“

Giacomo Copiello – 8-saitige Gitarre

INFO: Im Mittelpunkt des Konzerts steht die besondere „Brahms Guitar“, eine 1995 vom Gitarrenbauer David Rubio gebaute achtsaitige Gitarre, die zuvor dem Gitarristen Paul Galbraith gehörte, der 1999 mit diesem Instrument für einen Grammy Award nominiert wurde. Ihr größerer Tonumfang gegenüber der klassischen Gitarre erweitert die klanglichen und expressiven Möglichkeiten des Instruments. Giacomo Copiello präsentiert ein Programm, das Werke von Johann Sebastian Bach und Franz Schubert miteinander verbindet, darunter Transkriptionen von ursprünglich für Cembalo, Violine und Gesang komponierten Stücken. Ergänzt wird das Programm durch die Sonate K. 570 von Wolfgang Amadeus Mozart und die drei ungarischen Volkstänze von Béla Bartók, ebenfalls für die achtsaitige Gitarre bearbeitet. Ein Konzert, das die besonderen Eigenschaften der Brahms Guitar anhand eines Repertoires aus unterschiedlichen Epochen, Stilrichtungen und musikalischen Schreibweisen hervorhebt.

KOMPONISTEN: Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Béla Bartók

23. April, 19.00 Uhr
Maria Heim – Kassettensaal
Bozen

„Erhabene Harmonie“

Riccardo Patrone – Violine
Alessandro Zilioli – Klavier

INFO: „Erhabene Harmonie“ verbindet zwei Meisterwerke des Repertoires für Violine und Klavier, die unterschiedlichen Ausprägungen der romantischen Musiksprache angehören. Die Erste Sonate von Ludwig van Beethoven zeigt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen klassischer Eleganz, Kantabilität und lebendigem Dialog der beiden Instrumente. Die Zweite Sonate von Johannes Brahms ist von einer intensiveren und reiferen Tonsprache geprägt und entfaltet einen musikalischen Ausdruck voller Lyrik, Tiefe und feiner Nuancen. Ein Programm, das den Reichtum und die Entwicklung der Kompositionen für Violine und Klavier hervorhebt.

KOMPONISTEN: Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms

21. Mai, 19.00 Uhr
Maria Heim – Kassettensaal
Bozen

„Musikalische Begegnungen“

Aize Marie Jin – Violine
Xianze Matthias Jin – Klavier

INFO: „Musikalische Begegnungen“ ist ein Konzert aus der Reihe Rising Stars, die jungen Talenten der internationalen Musikszene gewidmet ist. Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei sehr junge Musiker, ein Pianist und ein Violinist, die in einem eigens konzipierten Programm aufeinandertreffen, das die musikalische Abstimmung und den Dialog zwischen den beiden Instrumenten hervorhebt. Ein Abend, der die Gelegenheit bietet, zwei junge Interpretinnen und Interpreten und ihre persönliche Art, gemeinsam Musik zu erleben und zu gestalten, kennenzulernen.

KOMPONISTEN: Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart, Maurice Ravel, Fryderyk Chopin, Felix Mendelssohn

Bezirk: Bozen

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