Stellungnahme des SHB

“Professor Giorgio Trettel vertritt Gemeinde Ziano bei Gedenkfeier für ermordeten Daprà”

Freitag, 09. Juli 2021 | 17:47 Uhr

Bozen – Der Südtiroler Heimatbund teilt mit, dass an der am Sonntag, den 11. Juli nach der 10.00-Uhr Messe im Bozner Dom vorgesehenen Gedenkfeier an den vor 100 Jahren an den Folgen des faschistischen Bombenanschlags am Bozner Obstplatz verstorbenen Welschtiroler Giovanni Battista Daprà, neben einer Abordnung der Fleimstaler Schützen und Heimatverbände, in Vertretung der Gemeinde Ziano, Professor Giorgio Trettel teilnehmen wird.

Das hat heute die Bürgermeisterin der Fleimstaler Gemeinde Ziano, Maria Chiara Deflorian, dem Obmann des Südtiroler Heimatbundes Roland Lang mitgeteilt.

Der an der Oberschule “Rosa Bianca” (Weiße Rose”) in Cavalese tätige Oberschullehrer Giorgio Trettel hat mit dem Südtiroler Buchautor Günther Rauch das Leben des Wahlbozner Sägemeisters Giovanni Battista Daprà und seinen tragischen Tod rekonstruiert. Der 78 jährige Daprà  wurde am Blutsonntag 24. April 1921 durch die Granatsplitter schwer verletzt. Trotz wiederholter Operationen und Wundbehandlungen durch die Ärzte des Bozner Spitals verstarb der aus Ziano im Fleimstal stammende Mann in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 1921 in Bozen.

Daran wird am Sonntag am Peter Mayr Denkmal der Südtiroler Heimatbund mit dem Schützenbezirk Bozen und natürlich besonders mit den Kompanien Bozen und Gries erinnern.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "“Professor Giorgio Trettel vertritt Gemeinde Ziano bei Gedenkfeier für ermordeten Daprà”"


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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
16 Tage 13 h

Hallo nach Südtirol,

es ist gut immer wieder daran zu erinnern, auch diese Gedenkfeier an vergangenes Unrecht wird nicht am Folgemorgen zu einer Auftragsspitze für Glaserhandwerk und Automobilhändler führen um Ausgebranntes und Eingeschlagenes zu ersetzen.

 Hier könnten andere Interessengruppen welches alles Mögliche Unrecht in der Weltgeschichte bei ihren Auftritten anklagen durchaus noch etwas lernen.

Auch mit stillem Gedenken und Mahnen können Geschichtsklitterer und “seid jetzt stil”l-Schreihälse massiv geärgert werden.
Die grausigen Briefe der Südtiroler Freiheitsaktivisten aus ihren Folterverliesen gehören dazu, nicht wenige würden diese Schriftstücke in einem bodenlosem Mülleimer verschwinden lassen.

Auf Wiedersehen in Südtirol

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