Von: Lukas Unterkofler
Welsberg/Sexten – Wer im Pustertal unterwegs ist, kennt die häufig dichte Verkehrslage auf der Staatsstraße. Gerade in der Hochsaison ist auf der Route Geduld gefragt. Matteo Bof aus Sexten hat für sich nun eine andere Lösung gefunden und zeigt damit, dass es auch anders geht: Seit vergangenem März hat der 54-Jährige bereits rund hundertmal mit dem Fahrrad den Weg zu seinem Arbeitsplatz in Welsberg zurückgelegt.
Für die rund 45 Kilometer lange Strecke benötigt er morgens etwa 45 Minuten, am Abend rund 50 Minuten. Selbst Temperaturen von minus sieben bis minus acht Grad halten ihn inzwischen nicht mehr davon ab. Neben dem Training und dem Naturerlebnis spart er nach eigener Einschätzung rund 700 bis 800 Euro an Treibstoffkosten auf den inzwischen rund 4.500 abgespulten Kilometern.
Bof sieht im Radpendeln auch einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Entlastung der Straßen. Während die Staatsstraße von Autos und Lastwagen geprägt sei, bleibe der Radweg häufig erstaunlich leer. Schon wenn einige Menschen mehr für den Arbeitsweg aufs Fahrrad umsteigen würden, wäre das ein Gewinn für alle, findet er, im Gespräch mit der Zeitung Alto Adige.




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