Von: Sophia Molitor
Bozen – Auf zusätzliche Mittel für Umweltprojekte vor Ort können die Gemeinden Mühlwald und Sand in Taufers sowie das Land Südtirol in den kommenden drei Jahren zurückgreifen. Die Landesregierung hat am 7. August auf Vorschlag des Landesrats für Umwelt-, Natur-, Klimaschutz und Energie Peter Brunner die Aufteilung der Umweltgelder für das Wasserkraftwerk Mühlen für den Zeitraum von 2026 bis 2028 genehmigt. Insgesamt stehen 1,15 Millionen Euro zur Verfügung. „Die Umweltgelder sorgen dafür, dass ein Teil des wirtschaftlichen Nutzens der Wasserkraft direkt in die betroffenen Gebiete zurückfließt. Davon profitieren Natur, Landschaft und die Menschen vor Ort gleichermaßen”, betont Landesrat Brunner.
Die Umweltgelder stammen aus der Konzession für das Wasserkraftwerk Mühlen. Der Konzessionär, die Alperia Greenpower GmbH, muss diese Mittel für Maßnahmen bereitstellen, die Umwelt und Landschaft im betroffenen Gebiet verbessern. Für die gesamte Laufzeit der Konzession sind dafür insgesamt 11,5 Millionen Euro vorgesehen.
Von den 1,15 Millionen Euro für 2026 bis 2028 sind 200.000 Euro für Umweltmaßnahmen des Konzessionärs selbst reserviert. Die verbleibenden 950.000 Euro werden zwischen den Ufergemeinden und dem Land aufgeteilt. Zwei Drittel gehen an die Gemeinden, ein Drittel an das Land Südtirol. Konkret erhält die Gemeinde Mühlwald 285.000 Euro und die Gemeinde Sand in Taufers rund 348.333 Euro. Dem Land stehen rund 316.667 Euro für eigene Umweltmaßnahmen bereit.




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