Von: Sophia Molitor
Bozen – Der Arbeitsmarktservices Südtirol (AMS) möchte ein möglichst breites und vollständiges Angebot an offenen Stellen auf dem Portal eJobBörse abbilden. Deshalb wird im Rahmen der Entwicklung der Metajobbörse “alleJobs Südtirol” intensiv an der Einbindung externer Datenbanken gearbeitet. Nun konnten auch die Stellenangebote des dritten Pilotpartners, der Plattform “Karriere Südtirol”, integriert werden, wodurch die Zahl an abrufbaren, offenen Stellenangeboten um durchschnittlich 3000 Einheiten angestiegen ist.
“Ein transparenter Arbeitsmarkt ist sowohl für Fachkräfte als auch für Arbeitgeber von großer Bedeutung. Transparenz trägt dazu bei, dass Arbeitsuchende und offene Stellen möglichst gut zusammenfinden. Daran arbeitet der Arbeitsmarktservice mit Hochdruck. Von einer Zusammenarbeit öffentlicher und privater Dienstleister profitieren alle Beteiligten”, betont Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof.
“Unsere eJobBörse umfasst derzeit insgesamt rund 14.500 Stellenangebote: etwa 6.600 aus Südtirol, 200 aus dem Trentino und 8.000 aus Tirol”, berichtet Stefan Luther, Direktor des Arbeitsmarktservice Südtirol. Durch die Einbindung von “Karriere Südtirol” sei das Angebot deutlich erweitert worden. Im Durchschnitt würden nun rund 3.000 zusätzliche offene Stellen über das Landesportal angezeigt.
Allein für Südtirol sind jetzt rund 6.600 Stellenangebote abrufbar
Was die Jobs mit Arbeitsort in Südtirol betrifft, bietet das Portal eJobBörse neben den direkt ins Portal eingegebene Stellen rund 2.400 Jobs von südtirolerjobs. Über die Schnittstelle OnBoard, die es Betrieben ermöglicht, ihre Stellen direkt einzuspeisen, ohne eine doppelte Dateneingabe vornehmen zu müssen, seien über 100 Stellen abrufbar. Hinzu kämen, so Luther, private Arbeitsagenturen bzw. Arbeitsvermittler, die derzeit mit rund 400 Stellen vertreten seien. “Damit verfügen wir für Südtirol über aktuell rund 6.600 Stellenangebote”, freut sich der AMS-Chef.
Nächste Schritte sind Datenoptimierung und Relaunch der Plattform
Mit der Einbindung aller 3 Pilotprojektpartner seien nun die Voraussetzungen geschaffen, die nächsten Optimierungen in Angriff zu nehmen. “Ab Herbst werden wir uns verstärkt der Qualitätsverbesserung der Daten, der Bereinigung von Dubletten und der geobasierten Darstellung der Jobs widmen”, kündigt Luther an.
Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, soll die nächste Projektphase beginnen: “Wir sind offen für neue Partner und möchten weitere Dienstleister auch gezielt ansprechen und in die Jobbörse einbinden”, sagt Luther. Geplant sei auch ein Relaunch einschließlich neuem Logo, Namen und Auftritt.




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