Der 3D-Effekt funktioniert auch mit Apples Airpods

Clubsounds in 3D-Audio für unterwegs

Dienstag, 23. Juni 2026 | 10:05 Uhr

Von: APA/dpa

Ein Clubabend mit gemixter Musik vom DJ-Pult ist am nächsten Morgen meist nur noch eine Erinnerung. Die Mischung aus Musik, Sounds und Atmosphäre lässt sich nur schwer nachbilden, auch wenn viele Sets aufgenommen werden. Apples Musikstreamingdienst Apple Music will diese Live-Momente für das nachher festhalten – produziert in Dolby Atmos für räumlichen Klang. Dazu gibt es in der App die Rubrik “DJ-Mixe in 3D-Audio”.

Für die Aufnahmen werden überall im Club Mikrofone verteilt und das DJ-Set wird in Dolby Atmos aufgenommen. Anschließend wird alles gemischt, störende Clubgeräusche werden herausgefiltert – am Ende steht der fertige Mix mit Musik, Ansagen und Clubatmosphäre in 3D.

Große Namen aus großen und kleinen Clubs

Die Sets von Szenegrößen wie Armin van Buuren, David Guetta, Calvin Harris, Mattn, A-Trak oder Klangkarussell gibt es aus kleinen Clubs, von riesigen Raves mit tausenden Besuchern wie dem Warehouse Project in Manchester oder aus dem Ushuaia Club auf Ibiza und vielen anderen Orten.

Die Mixes sind etwas in der App versteckt. Über die Suche und das Genre-Feld “DJ Mixes” gelangt man zunächst in die Clubsounds-Übersicht. Hier findet sich die Rubrik “DJ-Mixe in 3D-Audio” mit bereits mehr als 120 Sets aus den vergangenen vier Jahren.

Nicht live, aber auch in Raumklang ist etwa die Reihe “One Mix” mit im Studio eingespielten DJ-Mixes von Größen wie Goldie, Jeff Mills und anderen. Hier werden die Sounds schon bei der Aufnahme so abgemischt, dass räumliche Effekte entstehen.

Kein großes Boxenset nötig – aber Apple muss es sein

Ein umfangreiches Soundsystem für die eigene Wohnung braucht man für den Atmos-Sound nicht. Der 3D-Effekt funktioniert auch mit Apples Airpods. Hierbei wird das iPhone, iPad oder Apple TV zum Mittelpunkt.

Bewegt man den Kopf dann etwa zu den Seiten oder nach oben, erhält man den Sound ausgespielt, der aus der entsprechenden Richtung kommen würde. Wer sich beim Hören durch den Raum bewegt, hört faktisch nie denselben Song zweimal.

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen