Von: APA/Reuters
Das deutsche Gastgewerbe ist ohne Rückenwind ins zweite Quartal gestartet. Im Vergleich zum Vormonat stagnierten die Umsätze im April real (preisbereinigt), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte. Nominal ergab sich ein Anstieg um 0,4 Prozent. Restaurants, Kneipen, Hotels und andere Beherbergungsbetriebe kommen damit weiterhin nicht aus der Krise. In den vergangenen sechs Jahren hatte die Branche konstant Verluste geschrieben.
Grund dafür sind unter anderem gestiegene Preise infolge der Kriege in der Ukraine und in Nahost. Die deutsche Bundesregierung hat der Branche allerdings unter die Arme gegriffen. Seit Jahresbeginn gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Speisen in der Gastronomie von sieben Prozent, zuvor waren es 19 Prozent.
Im Vergleich zum April 2025 verzeichnete das Gastgewerbe real ein Minus von 7,1 Prozent, nominal stieg der Umsatz um 0,7 Prozent. In den einzelnen Branchen zeigte sich die Lage unterschiedlich. Während Hotels und sonstige Beherbergungsunternehmen ein Plus von real 1,2 Prozent und nominal 1,8 Prozent im Vergleich zum Vormonat hatten, sank der Umsatz bei der Gastronomie real um 0,6 Prozent und nominal um 0,2 Prozent. Gegenüber dem April des vergangenen Jahres nahm der Umsatz in beiden Branchen real um 7,4 Prozent ab.




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