Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Die Verlängerung des Südtiroler Energiebonus schafft Planungssicherheit für Betriebe und Bauherren. Gleichzeitig setzt das Land einen wichtigen Impuls für energetische Sanierungen, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung.
Der lvh.apa begrüßt die Entscheidung des Landes Südtirol, den Energiebonus zu verlängern. Das Instrument hat sich in den vergangenen Jahren als wirksamer Hebel erwiesen, um Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden anzuregen und gleichzeitig die regionale Bau- und Handwerkswirtschaft zu stärken. Der Energiebonus verbindet energetische Verbesserungen mit zusätzlichen Baumöglichkeiten und schafft damit einen konkreten Anreiz für nachhaltige Sanierungen und energieeffiziente Bauvorhaben.
„Die Verlängerung des Energiebonus ist ein wichtiges Signal für Planungssicherheit. Energetische Sanierungen werden oft langfristig vorbereitet. Betriebe und Bauherren brauchen daher verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen treffen zu können“, betont lvh-Präsident Martin Haller.
Für das Südtiroler Handwerk hat die Maßnahme eine doppelte Bedeutung. Einerseits entstehen zusätzliche Aufträge für zahlreiche Berufsgruppen. Andererseits leistet jede energetische Sanierung einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der CO₂-Emissionen. „Der Energiebonus zeigt, wie wirtschaftliche Entwicklung und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Von jeder Sanierung profitieren die Umwelt, die Gebäudeeigentümer durch niedrigere Energiekosten und die heimischen Handwerksbetriebe durch zusätzliche Investitionen“, unterstreicht lvh-Direktor Walter Pöhl.
Der lvh sieht in der Verlängerung daher nicht nur eine baupolitische Maßnahme, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur Stärkung des regionalen Wirtschaftskreislaufs. Investitionen in energieeffiziente Gebäude fließen überwiegend in lokale Handwerks- und Bauunternehmen und schaffen damit Wertschöpfung direkt vor Ort.




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