HGV: "Dorfgasthäuser und Bars sind unverzichtbar für lebendige Dörfer"

Gastgewerbliche Nahversorgung: Angepasste Förderkriterien zeigen Wirkung

Donnerstag, 10. September 2026 | 17:04 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Bozen – Die zu Jahresbeginn angepassten Förderkriterien für gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe zeigen Wirkung: Heuer kommen 47 Gastbetriebe in den Genuss der Landesförderung. Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), der sich für die Anpassung der Kriterien eingesetzt hatte, begrüßt diese Entwicklung.

„Dass nun mehr Dorfgasthäuser und Dorfbars von der Förderung profitieren, zeigt, dass die Anpassung richtig und notwendig war. Wenn ein Dorf sein Gasthaus oder seine Bar verliert, ist es schon zu spät. Deshalb gilt es, solchen Betrieben, die vor Ort ein gastronomisches Angebot und einen wichtigen sozialen Treffpunkt bieten, frühzeitig unter die Arme zu greifen, um ihr Überleben abzusichern”, unterstreicht HGV-Präsident Klaus Berger.

Die gestiegene Zahl an geförderten Gastbetrieben bestätigt, dass die Anpassung der Kriterien dafür der richtige Schritt war. Der HGV dankt Landesrat Luis Walcher, der die Notwendigkeit erkannt und die entsprechenden Schritte gesetzt hat, um die gastgewerblichen Nahversorger im Land zu unterstützen.

Gerade Bars und Gasthäuser in kleineren und peripher gelegenen Orten stehen vor großen wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen. „Dabei sind sie weit mehr als gastronomische Betriebe: Sie bringen Menschen zusammen und tragen zur Lebendigkeit der Dörfer bei“, betont HGV-Direktor Raffael Mooswalder.

Für den HGV bleibt die Stärkung von Bars, Restaurants und Gasthäusern weiterhin ein zentrales Anliegen. Besonderes Augenmerk gilt Betrieben in kleineren und peripher gelegenen Orten, für die die Förderung der gastgewerblichen Nahversorgung eine wichtige Unterstützung darstellt.

Bezirk: Bozen

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