Von: mk
Bozen – Der dritte und letzte EFRE‑Aufruf zur Förderung von Fernwärmenetzen im Rahmen des EFRE-Programms 2021–2027 “Investitionen in Beschäftigung und Wachstum” wurde erfolgreich abgewickelt. Von den zehn Projektanträgen, die bis Februar eingereicht wurden, hat der EFRE-Lenkungsausschuss nun neun genehmigt.
“Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses letzten Aufrufs zeigen wir einmal mehr, wie europäische Fördermittel direkt vor Ort Wirkung zeigen. Investitionen wie diese kommen der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zugute und tragen längerfristig dazu bei, Südtirol auch in Sachen Energieversorgung klimafreundlicher zu machen”, sagt Europa-Landesrätin Magdalena Amhof.
Insgesamt standen EFRE-Mittel in der Höhe von 5 Millionen Euro zur Verfügung, 3,3 Millionen Euro wurden nun für die neun Projekte zugewiesen. “Ziel dieser Maßnahme des EFRE-Programms ist es, den Ausbau effizienter und klimafreundlicher Fernwärme in Südtirol noch weiter voranzubringen und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz zu leisten. Die unterstützten Vorhaben dienen dem Ausbau des Fernwärmenetzes in Südtirol und fördern damit die Nutzung nachhaltiger Energiequellen”, berichtet Peter Paul Gamper, der stellvertretende Direktor der Landesabteilung Europa.
Konkret wurden die Vorhaben zur Erweiterung der Fernwärmenetze in Mühlwald, Latsch, St. Valentin, Brixen/Tils, Franzensfeste/Sams, Brixen/Mahr, Natz Schabs, Bozen (Quireinerstraße) und Elvas gutgeheißen.
Für die anerkannten Projektkosten beträgt der Fördersatz 40 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen und 30 Prozent für große Unternehmen.
Mit dem Abschluss dieses dritten Aufrufs des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung sind die vorgesehenen EFRE‑Mittel für diesen Maßnahmenbereich im Finanzierungszeitraum 2021-27 vollständig vergeben.




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