Von: mk
Bozen – Die Freie Universität Bozen verbessert sich innerhalb eines Jahres um 35 Plätze im weltweiten Ranking. Besonders stark schneidet die Südtiroler Universität bei der Forschungswirkung und ihrer internationalen Ausrichtung ab: Im Indikator „Citations per Faculty“ erreicht sie weltweit Platz 230.
Die Freie Universität Bozen verbessert ihre Position im QS World University Rankings 2027 – einem der international renommiertesten Universitätsvergleiche – und erreicht weltweit Rang 608. Gegenüber der vorherigen Ausgabe, in der die unibz auf Platz 643 geführt wurde, bedeutet dies einen Sprung um 35 Plätze nach vorne.
Dieses Ergebnis ist vor dem Hintergrund eines besonders wettbewerbsintensiven internationalen Umfelds zu sehen: In der Ausgabe 2027 des QS-Rankings wurden 1.504 Hochschulen aus 106 Ländern bewertet, darunter 47 italienische Universitäten. Die Gesamtpunktzahl der unibz steigt von 26,9 auf 28,2 und bestätigt damit die kontinuierliche positive Entwicklung der vergangenen Jahre.
Maßgeblich verantwortlich für die Verbesserung ist der Bereich Forschung. Der Indikator „Citations per Faculty“ (Zitationen pro Fakultät), der die wissenschaftliche Wirkung der Forschungsleistungen im Verhältnis zur Anzahl der Lehrenden misst, ist im Ranking 2027 der stärkste Indikator der unibz. Mit 67,1 Punkten erreicht sie weltweit Platz 230 und gehört damit zum Spitzenviertel aller bewerteten Hochschulen. Gleichzeitig verzeichnet die unibz in diesem Indikator die größte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr und gewinnt 37 Plätze hinzu.
Auch im Bereich Internationalisierung erzielt die unibz gute Ergebnisse, die ihrem mehrsprachigen und internationalen Profil entsprechen. Im Indikator „International Faculty“ erreicht sie weltweit Rang 434 und zählt damit zum oberen Drittel aller bewerteten Universitäten. Beim Indikator „International Students“ belegt sie Rang 395 und liegt ebenfalls im oberen Drittel. Deutlich verbessert hat sich zudem der Indikator „International Research Network“, der die internationale Vernetzung der Forschung misst: Hier gewinnt die unibz 26 Plätze und rückt damit in die obere Hälfte des weltweiten Vergleichs vor.
Ein weiteres positives Ergebnis zeigt sich beim Indikator „Faculty Student Ratio“, der das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden abbildet. Hier verbessert sich die Universität um acht Plätze und gehört ebenfalls zur oberen Hälfte der weltweit bewerteten Hochschulen.
„Die Verbesserung im QS World University Ranking ist ein wichtiges Signal, weil sie die positive Entwicklung unserer Universität in mehreren zentralen Bereichen widerspiegelt: in der Qualität und Wirkung unserer Forschung, in der Internationalisierung sowie im Lern- und Studienumfeld. Besonders das Ergebnis bei den Zitationen pro Dozentin oder Dozent bestätigt die internationale Sichtbarkeit und Anerkennung der Forschung an der unibz. Es bestärkt uns darin, weiterhin gezielt in die Gewinnung exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, in Forschungsnetzwerke, in unsere internationale Attraktivität sowie in die Qualität des Studienerlebnisses zu investieren“, sagt Rektor Prof. Alex Weissensteiner.




Aktuell sind 1 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen