Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Die Südtiroler Sparkasse hat das erste Halbjahr 2026 mit einem höheren Gewinn abgeschlossen. Wie das Geldinstitut mitteilte, stieg der Reingewinn der Gruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 63,1 Millionen Euro.
Gleichzeitig wuchsen die Kundenausleihungen auf 10,3 Milliarden Euro (+3,2 Prozent), die Gesamteinlagen erhöhten sich auf 20,6 Milliarden Euro (+1,8 Prozent).
Als weiteren Meilenstein bezeichnet die Sparkasse die erstmalige Vergabe eines „Investment-Grade“-Ratings durch die Ratingagentur Standard & Poor’s. Nach einem entsprechenden Rating von Fitch Ratings ist dies bereits die zweite internationale Einstufung dieser Kategorie für die Bankengruppe.
Nach Angaben der Sparkasse verbesserte sich zudem die Qualität des Kreditportfolios, während die Kosten weiter gesenkt werden konnten. Verwaltungsratspräsident Gerhard Brandstätter sprach von einer Bestätigung der Wachstumsstrategie und verwies auf die stabile Kapitalausstattung sowie die positive Entwicklung des Kreditgeschäfts. Auch Generaldirektor Nicola Calabrò hob das wachsende Kreditvolumen und die Unterstützung von Unternehmen und Familien als wesentliche Faktoren für das Ergebnis hervor.




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