Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Südtirols Tourismus hat im Juli 2026 weiter zugelegt. Laut den vorläufigen Daten des Landesstatistikinstituts ASTAT wurden 1.249.793 Ankünfte registriert. Das sind 5,9 Prozent mehr als im Juli des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,2 Prozent auf 5.454.773.
Den größten Anteil an den Übernachtungen hatten erneut die Gäste aus Deutschland. Sie machten 37,4 Prozent aller Übernachtungen aus. An zweiter Stelle folgten Urlauber aus Italien mit einem Anteil von 33,2 Prozent.
Pustertal an der Spitze
Die meisten Übernachtungen entfielen im Juli auf das Pustertal. Dort wurden 31,5 Prozent aller Übernachtungen gezählt. Das Burggrafenamt kam auf 21 Prozent.
In beiden Regionen wurde das Vorjahresergebnis übertroffen: Im Pustertal stiegen die Übernachtungen um 1,5 Prozent, im Burggrafenamt um 2,6 Prozent. Gleichzeitig blieben die Gäste etwas kürzer. Im Pustertal sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 4,9 auf 4,7 Tage, im Burggrafenamt von 5,0 auf 4,9 Tage.
Luxus und Camping legen deutlich zu
Besonders kräftig entwickelten sich im Juli die höherklassigen Beherbergungsbetriebe und die Campingplätze. Die Fünf-Sterne-Betriebe verzeichneten ein Plus von 13,4 Prozent bei den Übernachtungen. Auf den Campingplätzen stieg die Zahl um 6,9 Prozent, bei den Vier-Sterne-Betrieben um sechs Prozent.
Rückgänge gab es dagegen bei den übrigen Betrieben (-3,6 Prozent), den 1-Stern-Betrieben (-2,9 Prozent) und den Drei-Sterne-Betrieben (-2,2 Prozent).
Die Juli-Zahlen sind noch vorläufig und können sich ändern, da die Meldungen der Beherbergungsbetriebe teilweise verspätet oder unvollständig eingehen. Erst sechs Monate nach der ersten Veröffentlichung gelten die Tourismusdaten als endgültig.




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