Von: APA/Reuters/dpa
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde hat eine Untersuchung zu einem tödlichen Unfall mit einem Tesla im US-Bundesstaat Texas eingeleitet, bei dem möglicherweise ein Fahrassistenzsystem im Einsatz war. Das Model 3 war am 19. Juni in ein Haus gekracht, wobei eine 76-jährige Frau starb. Tesla-Chef Elon Musk wies auf der Online-Plattform X eine Beteiligung der Software FSD (Full Self-Driving – etwa: komplett selbstfahrend) zurück.
Das System fahre in Wohngebieten langsam, hier habe es sich jedoch um einen Hochgeschwindigkeitsunfall gehandelt, erklärte Musk. Welches System der Fahrer tatsächlich nutzte, ist bisher unklar. Die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) hat seit 2016 knapp 50 Sonderuntersuchungen zu Tesla-Unfällen mit Verdacht auf Autopilot-Nutzung eingeleitet, bei denen rund zwei Dutzend Menschen ums Leben kamen. Zuletzt hatte die Behörde ihre Prüfungen von Millionen Tesla-Fahrzeugen wegen möglicher Software-Mängel und Verkehrsverstöße ausgeweitet.
Musk will, dass Teslas mit Kameras als einzigen Sensoren autonom fahren können. Konkurrenten und viele Experten warnen hingegen schon lange, Kameras allein seien nicht verlässlich genug, weil sie bei schwierigen Sichtbedingungen Probleme haben könnten. Der Tesla-Chef beharrt jedoch auf seinem Plan.




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