Von: Sophia Molitor
Bozen – Die Volksbank wächst im ersten Halbjahr 2026 in allen wesentlichen Bereichen. Die Erträge aus dem Kerngeschäft steigen um 2,7% auf 188 Millionen Euro, die verwalteten Kundenvolumen auf 23,7 Milliarden Euro und die Kundenanzahl auf 292.000. Mit einem Eigenkapital von 1.075 Millionen Euro wurde die Solidität weiter gestärkt. Die Wirtschaft im Nordosten Italiens wurde mit über 1 Milliarde Euro an neuen Krediten unterstützt, was einem Plus von 17% entspricht.
Präsident Lukas Ladurner erklärt: „Der von der Volksbank eingeschlagene Wachstumskurs schafft weiterhin Wert für alle Stakeholder. Der Verwaltungsrat hat eine Zwischendividende von 25 Millionen Euro beschlossen, was 0,50 Euro pro Aktie entspricht. Ein aufrichtiges Dankeschön an unsere Kunden für das Vertrauen und an das gesamte Team für die Professionalität und den Einsatz.“
Geschäftsführender Verwaltungsrat und Generaldirektor Alberto Naef fügt hinzu: „Das letzte Jahr des Strategieplans ‚I-mpact 2026‘ trägt weiterhin Früchte: Das nachhaltige Wachstum bei Margen, Volumina und Kunden bildet eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für den neuen Strategieplan. Besonders erfreulich ist die Entwicklung sowohl der Zinsmarge als auch der Provisionserträge, was einmal mehr die hohe Qualität unserer Beratung und Kundenbeziehungen bestätigt. Wir werden diesen Wachstumskurs mit den bevorstehenden Filialeröffnungen in Verona sowie in Piove di Sacco und Dolo im Großraum Padua und Venedig fortsetzen.“
Stellvertretender Generaldirektor und CFO Georg Mair am Tinkhof schließt ab: „Im ersten Halbjahr 2026 hat die Volksbank ihre wichtigsten Kapital- und Liquiditätskennzahlen weiter gestärkt. Der Kapitalpuffer von über 290 Millionen Euro schafft eine solide Grundlage für unser künftiges Wachstum. Diese Kennzahlen sowie das niedrige Risikoprofil wurden auch von den Ratingagenturen anerkannt: DBRS hat den Ausblick von ‚Stabil‘ auf ‚Positiv‘ verbessert und Fitch Ratings hat das Rating der Volksbank erstmals in den ‚Investment-Grade‘-Bereich angehoben.“
Die wichtigsten Ergebnisse zum 30.06.2026 im Überblick:
- Nachhaltige Rentabilität: Der Nettogewinn steigt auf 64,3 Millionen Euro (+1%) und entspricht einer Eigenkapitalrendite (RoTE) von 12%. Auf Basis der aktuellen Prognosen strebt die Bank für 2026 eine Ausschüttungsquote an, die im Wesentlichen dem Vorjahresniveau entspricht.
- Zuwachs bei den Nettokommissionen (+3,8%), vor allem in den Bereichen Anlageberatung und Risikoabsicherung, dank eines starken Beratungs- und Vermittlungsgeschäft.
- Wachstum der verwalteten Kundenmittel (+570 Millionen Euro, was einem Anstieg von +2,5% entspricht, insbesondere dank des positiven Beitrags der indirekten Einlagen) und Nettozuwachs bei den Kunden (+1.480 auf über 292.000).
- Niedriges Risikoniveau: Die Risikokosten sind neutral. Die Kreditqualität konnte weiter verbessert werden: der Anteil der notleitenden Kredite am Gesamtportfolio (Netto-NPL-Quote) reduzierte sich von 1,5% auf 1,3%.
- Hohe Effizienz: Durch kontinuierliches Kostenmanagement bleibt das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) mit 50,1% auf einem sehr guten Niveau.
- Gestärkte Solidität: Das Eigenkapital wächst weiter auf 1.075 Millionen Euro bzw. 21,4 Euro pro Aktie. Die Gesamtkapitalquote (TCR – Total Capital Ratio) steigt auf 19,2%, die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Ratio) auf 17,9%.




Aktuell sind 2 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen