Dorfzufahrt in Obervierschach wird angepasst

Zwei Millionen Euro für 450 Meter

Freitag, 30. Oktober 2026 | 15:42 Uhr

Von: Sophia Molitor

Innichen – Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am Freitag, 30. Oktober, die Anpassung des Projekts für die Dorfzufahrt nach Obervierschach an der Pustertaler Staatsstraße (SS49) in der Gemeinde Innichen genehmigt. Das Projekt betrifft nun den Abschnitt zwischen Kilometer 67+100 und 67+550.

Wie das Landesressort Infrastrukturen und Mobilität mitteilt, wurde das ursprünglich 2012 genehmigte Projekt grundlegend überarbeitet und an die heutigen Anforderungen angepasst. Ursprünglich war im Kreuzungsbereich lediglich eine dritte Abbiegespur vorgesehen. Nach einer Prüfung wurde entschieden, die Verkehrsführung für Fahrzeuge sowie Fußgängerinnen und Fußgänger umfassend neu zu ordnen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Der Projektbereich wurde deshalb von ursprünglich rund 200 auf rund 450 Meter erweitert.

Damit wird die Dorfzufahrt nach Obervierschach übersichtlicher gestaltet. Zudem werden die Bushaltestelle angepasst, die Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger verbessert und die Straßenentwässerung optimiert. Das überarbeitete Projekt berücksichtigt außerdem zusätzliche bauliche und technische Maßnahmen sowie die Vorgaben der zuständigen Körperschaften und Ämter aus den Genehmigungs- und Begutachtungsverfahren.

Der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität Daniel Alfreider betont: „Bei der Planung unserer Straßenbauprojekte steht die Verbesserung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden im Vordergrund. Deshalb prüfen und überarbeiten wir ältere Projektvorschläge, bevor die Arbeiten ausgeschrieben werden. Aufgrund verschiedener Faktoren entsprechen frühere Bauprojekte oft nicht mehr jenem Sicherheitsniveau, das wir gemäß dem Landesmobilitätsplan erreichen wollen. Das gilt unabhängig davon, ob es sich um ein großes Projekt oder um einen vergleichsweisen kleineren Eingriff handelt.”

Die Maßnahme betrifft einen rund 450 Meter langen Straßenabschnitt. Mit der Projektüberarbeitung wurde auch die Gesamtkostenübersicht angepasst. Wie der Projektverantwortliche des Landes (RUP) Stefano Mazzone darlegt, belaufen sich die Gesamtkosten nun auf rund 2 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,35 Millionen Euro auf die Arbeiten und rund 697.200 Euro auf die Verwaltung. Die ursprünglich 2012 genehmigten Kosten hatten 740.674 Euro betragen.

Bezirk: Pustertal

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