Von: mk
Martell – Am Samstagnachmittag hat die Bergrettung CNSAS Martell im Freizeitzentrum Trattla ihr neues Einsatzfahrzeug offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der neue INEOS Grenadier ersetzt den rund 30 Jahre alten Mitsubishi Pajero, der die Rettungsstelle über Jahrzehnte hinweg zuverlässig bei zahlreichen Einsätzen begleitet hat.
Die feierliche Segnung des neuen Fahrzeugs sowie der anwesenden Bergretter wurde von Hochwürden Pfarrer Lanbacher vorgenommen. Zahlreiche Ehrengäste, Vertreter von Behörden, Partnerorganisationen und Sponsoren nahmen an der Feier teil.
Unter den Gästen befanden sich CNSAS-Südtirol-Präsident Alberto Covi, die Vertreter der CNSAS-Rettungsstellen Vinschgau, Meran, Stuls, Ritten und Eppan, die Kameraden des Bergrettungsdienstes BRD Martell sowie eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Martell. Ebenfalls anwesend waren Bürgermeister Georg Altstätter sowie die Vertreter der Sponsoren: Direktor Gerhard Rinner und Obmann Georg Wielander von der Raiffeisenkasse Latsch sowie David Stocker, Günther Pircher und Roland Gluderer vom Tourismusverein Latsch/Martell.
Das neue Einsatzfahrzeug konnte dank der wertvollen Unterstützung der Gemeinde Martell, der Raiffeisenkasse Latsch, der Alperia, des Tourismusvereins Latsch/Martell sowie des Amtes für Zivilschutz angeschafft werden. Die Gesamtkosten einschließlich des speziellen Umbaus für den Rettungseinsatz beliefen sich auf 115.000 Euro. Lieferung und Ausbau erfolgten durch die Firma Kofler aus Lana. Aufgrund der langen Lieferzeiten musste die Rettungsstelle rund zwei Jahre auf das neue Fahrzeug warten.
Als Fahrzeugpatin fungiert die langjährige Schriftführerin der Rettungsstelle, Waltraud Gluderer.
Rettungsstellenleiter Gottfried Ratschiller bedankte sich in seiner Ansprache herzlich bei allen Sponsoren und Unterstützern, deren großzügiger Beitrag die Anschaffung des modernen Einsatzfahrzeuges ermöglicht hat. Er unterstrich, wie wichtig eine zeitgemäße Ausrüstung für die Sicherheit der ehrenamtlichen Bergretter und für eine effiziente Hilfeleistung im alpinen Gelände ist.
Im Anschluss an die Segnungsfeier richteten die Ehrengäste ihre Grußworte an die Mitglieder der Bergrettung und an die zahlreichen Gäste. Die Veranstaltung klang anschließend bei einem gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank aus und bot Gelegenheit zum Austausch und zur Pflege der kameradschaftlichen Beziehungen.




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