Von: Matthias Knapp
Toblach – Zwei Urlauber buchten über „Booking“ ein Hotel im Hochpustertal und bezahlten per Kreditkarte. Unter dem Vorwand, die Abbuchung sei illegal erfolgt, ließen sie nach ihrer Abreise die Zahlung stornieren. Nun wurden sie wegen Betrugs angezeigt.
Offenbar wollten die beiden Gäste aus dem Ausland ihren Südtirol-Aufenthalt gratis genießen. Was nun folgt, ist ein gerichtliches Nachspiel. Die beiden Männer hatten für ihren Aufenthalt in einem bekannten Hotel in Toblach regulär über die Plattform „Booking.com“ gebucht und die Gesamtsumme von 1.120 Euro ordnungsgemäß mit einer auf ihren Namen lautenden Kreditkarte beglichen.
Doch kaum hatten die Gäste das Hotel verlassen, reklamierten sie bei ihrer Bank. Gegenüber dem Kreditinstitut gaben sie fälschlicherweise an, die Abbuchung nie autorisiert zu haben und Opfer eines Missbrauchs durch unbekannte Dritte geworden zu sein. Das Ziel der Masche: das Geld für den Urlaub zurückzufordern.
Der betroffene Hotelier ließ den Vorfall jedoch nicht auf sich sitzen und erstattete umgehend Anzeige. Die Carabinieri von Toblach nahmen daraufhin die Ermittlungen auf. Durch gezielte Überprüfungen und den Abgleich der Gästedaten konnten die Ordnungshüter den genauen Hergang rasch rekonstruieren und die Behauptungen der beiden Männer eindeutig widerlegen.
Die Ermittlungen sind nun abgeschlossen: Die beiden Urlaubsgäste wurden auf freiem Fuß wegen Betrugs bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.




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