Förster beinahe bei Fluchtversuch überfahren

Bruneck: 70-jähriger Wilderer angezeigt

Samstag, 13. November 2021 | 17:30 Uhr

Bruneck – Der Vorfall ereignete sich Anfang Oktober, als Förster des Nachts im Gadertal im Rahmen von Rundgängen die Einhaltung des Jagdverbotes kontrollierten.

Dabei vernahmen die Förster einen Gewehrschuss, der die Förster dazu veranlasste, die Gegend gründlich abzusuchen. Auf diesem Wege konnte ein Geländewagen entdeckt werden, dessen Fahrer man dazu aufforderte, auszusteigen. Dieser dachte jedoch nicht daran, startete den Motor und überfuhr dabei beinahe die Förster.

Die daraufhin alarmierten Carabinieri konnten anschließend tatsächlich Tierblut an jener Stelle finden, wo man den Wilderer gestellt hatte. Das Fluchtfahrzeug konnte schnell identifiziert werden, sodass man kurz darauf an der Haustür des 70-jährigen Wilderers aus Enneberg klopfte, der den Carabinieri bereits als Jäger bekannt war. An der Stoßstange seines Fahrzeuges konnte überdies Blutspuren entdeckt werden, die sich mit jenen des Fluchtorts deckten.

Der Mann wurde auf freiem Fuß wegen Widerstand gegen Amtsträger angezeigt und seine Jagdwaffen beschlagnahmt.

Von: lup

Bezirk: Pustertal

Kommentare

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11 Kommentare auf "Bruneck: 70-jähriger Wilderer angezeigt"


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schlauer
schlauer
Tratscher
24 Tage 17 h

Einsperren und zwar sofort!!!

Mikeman
Mikeman
Kinig
24 Tage 15 h

der eine schiesst auf eine Kuh,der andere verprügelt seinen Angestellten und wiederum ein anderer geht wildern.Die WBK Inhaber sollten ganz einfach viel mehr unter die Lupe genommen werden,solche Vorfälle darfs einfach nicht geben.

Reitiatz
Reitiatz
Universalgelehrter
24 Tage 17 h

mit 70 johr nou wildern, a zachr bursch, der gib it lug 😂

buggler2
buggler2
Tratscher
24 Tage 3 h

Ach was Wilderei, wenn er Inhaber einer Südtiroler Jagdkarte ist kann es nie Wilderei sein, er hat 24 Stunden Zeit den Abschusd vorzuzeigen, da wird schon was zischenden Förstern und Jagd sein🤔

Mikeman
Mikeman
Kinig
24 Tage 1 h

@ buggler2

Probleme mit lesen??
Des Nachts gilt Jagdverbot zudem hatten die Aufseher bestimmt einen guten Grund
diesem ……….. auf den Schlich zu kommen,so einer war bestimmt schon früher aufgefallen.
Jetz kann er vorzeigen was er will Mr. Schlaumeier.

DerTom
DerTom
Tratscher
24 Tage 2 h

Fa di jungen isch des jo foscht nienand mehr instond die kühltruhe zu füllen firn Winter – (eignverbrauch)

Mikeman
Mikeman
Kinig
24 Tage 1 h

@ DerTom
Die Jungen sind nicht so blöd sich wegen paar kg Fleisch eine Strafanzeige, WBK und Jagdscheinentzug einzufangen, Leute gibts hier kaum zu glauben.

sepp2
sepp2
Superredner
23 Tage 22 h

die jungen lassen die Tiere im Wald in Ruhe

Geri
Geri
Superredner
24 Tage 18 Min
Womit wiedermal, wie schon oft, bewiesen ist, dass nicht von Wolf&Bär die eigentliche Gefahr ausgeht, sondern von Jägern, die sich ihre eigenen Regeln machen. Egal ob Jagdgesetz, offizielle Jagdregeln oder Ähnliches, es wird geschossen, was das Zeug hält. Mal erwischt es eine Kuh, mal einen Hund an der Leine von einer Mutter mit Kinderwagen zwischen Häusern in einem Wohngebiet (Toblach), mal holt man sich den Kapitalen eben bei Nacht, bevor ihn jemand anderes haben kann…ecc. Man kann es drehen und wenden, wie man will, zum Schluss kommt immer heraus, dass es ein Jäger war. Übrigens, eigenartigerweise sind die meisten Wilderer,… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
23 Tage 23 h

Jedes Jahr, hat der Verband der Jagdopfer, welcher seit dem Jahr 2007 aktiv ist, am Ende der Jagdsaison (1. September – 31. Januar) ein Dossier mit den Jagdwaffen-Opfern zusammengestellt.
Nachstehend die Daten der Unfälle in der Jagdsaison (2018/2019)

Zivile Nichtjäger: Total 27 Opfer, davon 18 verletzt und 9 ToteJäger: Total 53 Opfer, davon 41 verletzt und 12 ToteTotal 80 Opfer, 59 Verletzte und 21 Tote.2 Kinder wurden verletzt

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