Einsatz in Meran

Finanzpolizei beschlagnahmt 58 Kilo Fisch in Sushi-Restaurant

Dienstag, 10. Februar 2026 | 10:16 Uhr

Von: mk

Meran – In einem asiatischen Restaurant in Meran hat die Finanzpolizei erhebliche Mengen an Fischprodukten sichergestellt, die üblicherweise zur Zubereitung von Sushi verwendet werden. Der Grund: Deren Herkunft völlig ungeklärt war. Im Zuge der Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 führt die Finanzpolizei verstärkte Kontrollen durch – auch in Restaurants und öffentlichen Lokalen.

Finanzpolizisten aus Meran und Schlanders führten eine gezielte Inspektion durch, um sowohl die ordnungsgemäße Beschäftigung der Mitarbeiter als auch die Einhaltung der Vorschriften in Sachen Lebensmittelsicherheit zu prüfen.

In den Kühlzellen des Betriebs stießen die Ermittler auf Säcke mit gefrorenem Fisch – darunter Garnelen, Tintenfische, Lachs, Sepia und Wolfsbarsch. Bei keinem dieser Produkte waren die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zur Rückverfolgbarkeit vorhanden. Weder Verwaltungsbelege über die Herkunft noch das vorgeschriebene Register für den Schockfroster – ein Gerät zur schonenden Konservierung von Lebensmitteln bei der Herstellung von Tiefkühlkost – konnten vorgelegt werden.

Die Finanzpolizei hat in der Folge 58 Kilogramm Fischprodukte beschlagnahmt. Da Informationen zum Fangort, Fangdatum, Ablaufdatum und zur Verarbeitung fehlten, gilt die Ware als ungeeignet zum Verzehr und muss entsorgt werden.

Aufgrund der Verstöße gegen die HACCP-Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit wurde der Fall außerdem dem Dienst für Hygiene und öffentliche Gesundheit in Meran gemeldet.

Bezirk: Burggrafenamt

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