Von: mk
Pfatten – Am Donnerstag ist erneut eine Person im einem Fluss in Südtirol ertrunken. Die Identität ist nicht bekannt. Ersten Informationen zufolge handelt es sich um eine Frau, die tödlich verunglückt ist.
Kurz nach 13.00 Uhr wurden die Wasserrettungsmannschaft der Berufsfeuerwehr Bozen, die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehren sowie die Gruppe Bozen der Südtiroler Wasserrettung zu einem Einsatz am Eisack alarmiert.
Ein Passant hatte auf Höhe der Rombrücke in Bozen eine im Wasser treibende Person bemerkt und umgehend den Notruf gewählt. Daraufhin wurden sofort umfangreiche Such- und Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Die Wasserrettungsmannschaft der Berufsfeuerwehr Bozen rückte sowohl mit Einsatzfahrzeugen als auch an Bord des Notarzthubschraubers Pelikan 1 aus.
Zeitgleich besetzten Einsatzkräfte sämtliche Brücken flussabwärts und richteten entlang des Flussverlaufs Sichtungsposten ein. Da der Eisack wenige Kilometer südlich der Einsatzstelle in die Etsch mündet, wurde die Suche auch auf den weiteren Flussverlauf ausgedehnt.
Schließlich konnte die Person auf Höhe des Weilers Mairhof in der Gemeinde Pfatten in der Etsch lokalisiert, gesichert und ans Ufer gebracht werden. Für die Frau kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Neben den Wasserrettungseinheiten standen auch die Staatspolizei sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Pfatten, Neumarkt, Laag und Salurn im Einsatz – ebenso wie die Notfallseelsorge.
Erst am Mittwoch war bei Brixen ein 81-jähriger Mann im Eisack ertrunken. Durch die intensiven Regenfälle in den vergangenen Tagen sind die Pegelstände der Flüsse in Südtirol stark angestiegen.




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