Wal in Deutschland noch am Leben

Gestrandeter Wal in Deutschland noch am Leben

Freitag, 03. April 2026 | 13:40 Uhr

Von: APA/dpa

Der vor Wismar gestrandete Buckelwal ist noch am Leben. Sein Zustand habe sich in der vergangenen Nacht nicht verändert, hieß es am Freitag von der Wasserschutzpolizei und Greenpeace. Am Mittwoch waren jegliche Rettungsversuche eingestellt worden, er wird wohl in der Bucht sterben. Am Donnerstagvormittag erkundete bereits ein Vermessungsboot die Umgebung, um eine mögliche Bergung des Kadavers vorzubereiten.

Am Deutschen Meeresmuseum laufen zusammen mit den Behörden die Planungen für eine wissenschaftliche Obduktion, sollte der Wal sterben, wie das Museum mitgeteilt hatte. Nach seinem Tod soll das Tier zur Insel Dänholm transportiert und dort von externen und unabhängigen Expertinnen und Experten obduziert werden. All dies werde umfassend dokumentiert. Neben Untersuchungen zu möglichen Krankheiten und zur Todesursache sollen auch der Körper und die Organe des Wals vermessen, gewogen und beprobt werden. Die Proben sollten später der Wissenschaft zur Verfügung gestellt werden.

Spezialisiertes Entsorgungsunternehmen

Ein Großteil des Walkörpers soll fachgerecht durch ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen behandelt werden. Aktuell werde zudem ein Angebot zur wissenschaftlichen Sicherung des Walskeletts geprüft, das dem Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock vorliege.

Seit Anfang März hatte sich der Buckelwal viermal festgesetzt. Zunächst war er im Hafen von Wismar gesichtet worden, später am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein und letztlich war er vor Wismar gestrandet.

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