Jagdverband will Freizeitsportler sensibilisieren

„Hier wohnen wir!“ – Rücksicht auf Wildtiere

Montag, 01. Februar 2021 | 17:24 Uhr

Bozen – Oswald Kottersteger ist Jäger und Revierleiter in Prettau. Er war einer der ersten Revierleiter, die auf den „Massenansturm“ im diesjährigen Corona-Winter reagierten und die Freizeitsportler darauf hinweisen wollten, Rücksicht auf die Wildtiere zu nehmen. Auf seine und auf die Initiative vieler anderer besorgter Jäger hat der Südtiroler Jagdverband Hinweistafeln erarbeitet, welche sportbegeisterte Naturfreunde für die Tierwelt sensibilisieren sollen.

SJV

Prettau zählt zu den schneereichsten Revieren im Land. Mit seinen zwölf Dreitausendern ist es Anziehungspunkt für unzählige Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Diese bringen viel Unruhe in die Hochlagen und Wälder. „Für Reh und Gams sind Skifahrer, die plötzlich den Hang oder durch den Wald herunter geschossen kommen, eine Bedrohung. Sie fliehen panisch. Das kostet, wenn es immer wieder passiert, unter Umständen so viel Kraft, dass die Tiere den Winter nicht überstehen,“ weiß Kottersteger. Betroffen sind natürlich auch andere Tierarten: Rotwild, die störungsempfindlichen Raufußhühner und selbst das Steinwild. Deshalb ist es wichtig, vor allem im Wald ausschließlich auf den ausgewiesenen Routen zu bleiben. Auf diese Weise können sich die Wildtiere auf die Anwesenheit des Menschen einstellen.

Mit der Kampagne „Hier wohnen wir. Nimm Rücksicht auf das Wild“ wollen die Südtiroler Jäger und ihr Verband auf diese Problematik hinweisen. In diesen Tagen werden rund 800 Hinweistafeln an besonders frequentierten Skitouren- und Wanderrouten angebracht.

Auch die Hundehalter sind gebeten, ihre Vierbeiner anzuleinen. Welches Herrchen oder Frauchen kann schon zu hundert Prozent sicher sein, dass der Hund nicht beim Anblick eines Wildtieres auf Nimmerwiedersehen im Wald verschwindet? Die Durchführungsverordnung zum Schutz der Tierwelt sieht jedenfalls Leinenpflicht vor. Niemals darf ein Hund unkontrolliert durch den Wald streunen, denn einen umherstöbernden Hund empfinden Wildtiere noch mehr als Bedrohung. Das Anleinen im Winter ist umso wichtiger, als sich die Wildtiere gerade jetzt oft in der Nähe von Wegen aufhalten, weil sie dort leichter vorankommen.

Landesjägermeister Günther Rabensteiner unterstreicht: „Wir wollen die Menschen mit dieser Aktion nicht aus der Natur verbannen. Wir alle wissen, wie gut es uns tut, in einer schönen Bergwelt Kraft zu tanken, ganz besonders in Zeiten wie diesen. Es geht vielmehr darum, die Interessen der Wildtiere und der Menschen miteinander zu vereinbaren. Die Menschen sollen die Natur genießen und dabei Rücksicht auf die Wildtiere nehmen.“

Was Wintersportler und Naturfreunde jetzt für das Wild tun können:

– Bleibt auf den ausgewiesenen Routen und markierten Wegen, vor allem im Wald!

– Meidet die Dämmerung! Das ist die Zeit, in der viele Wildtiere die Ruhe im Wald nutzen, um nach Nahrung zu suchen.

– Umgeht Waldränder und schneefreie Flächen! Hier halten sich Wildtiere gerne auf.

– An Futterstellen ist es besonders wichtig, dass das Wild Ruhe findet. Bitte umgeht diese großräumig!

– Nehmt euren Hund bitte an die Leine!

Von: mk

Bezirk: Bozen, Pustertal

Kommentare

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75 Kommentare auf "„Hier wohnen wir!“ – Rücksicht auf Wildtiere"


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Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
An und für sich eine lobenswerte Aktion, wenn es nicht gerade die Jäger sind, die sich dafür stark machen. Sind es doch genau sie, die das Wild dazu “genötigt” haben, nachts auf Futtersuche zu gehen. Normalerweise sind die meisten von den heimischen Wildtiere von Natur aus tagaktiv, nur der Jagddruck hat viele in den “Untergrund” getrieben, sie hätten ja tagsüber komplett keine Überlebenschance. Weiters gilt diese Aktion der Jäger wiedermal nur zum puren Eigennutz, genauso, wie die Winterfütterung. Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass unsere heimischen Wildtiere aufgrund der Wintermonate ihren Stoffwechsel radikal herunterfahren, sogar Magen und Verdauungsapparat werden den… Weiterlesen »
blumenwiese
blumenwiese
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Geri @ zu diesem Beitrag einen kräftigen Applaus 👏👏👏. Besser hätte man es nicht schreiben können .

Guitarplayer
Guitarplayer
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

ganz genau! und dann wäre das problem mit wolf ecc wahrscheinlich auch geregelt!

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@guitarplayer
na dann unterhalten Sie sich mal mit Müttern in Niedersachsen.
Da laufen die Wölfe mittlerweile mittags durchs Dorf und verschrecken die Zamperl.

Isegrim
Isegrim
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage
Naja Geri, so ganz stimmt das dann wieder doch nicht… schlecht recherchiert bzw. aus den falschen Quellen. Es sind nicht die Jäger, die das Wild nötigen sich des nachts auf Futtersuche zu begeben. Viel mehr ist es der pulsiernede Alltag der Menschen. Jeder Hektar wird touristisch, sowie für Freizeitaktivitäten genutzt. Wo sich früher Wildtiere in die Tallagen begeben hat um zu überleben, sind heute Straßen, Dörfer und Städte mit all ihren Infrastrukturen. Und genau deshalb MUSS da Wild gefüttert werden, da es den Stoffwechsel durch all diese Störungen nicht mehr zurückfahren kann… Und zum Abschluss: wenn ich mir anschaue, wer… Weiterlesen »
Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Die Ausoge von den Text isch also bessor die Tiere im Winter armselig verhungern und erfrieren lossn wos in dem Winter noch und nöcher passiern tat wenn net Jäger ihre Freizeit und is Futter ( des sie aus ihrer eigenen Tasche zohln) hernemmen tatn ???

Bravo, du hosch in Nomen Tierschützer wahrlich verdiant👏👏👏

Guitarplayer
Guitarplayer
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@Echt iaz was haben wildtiere vorher gemacht? die Natur regelt das alles!!! Erst mal recherchieren dann reden bitte!

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@Guitarplayer

Früher sein sie von Wolf, Bär, usw. bis zur erschöpfung gejogd und teilweise bei lebendigem Leib gfress wordn. Isch sel für die die besser lösung als die Jogd?? Sem fahlts schun grobe.

Die Großraubtiere hobn ba ins koan Potz mehr odor war dir sel recht wenn die sem irgendwenn ba Nocht vor dein Haus autauchn tatn und in Müll und odor Gortn noch fressborn durchsuachatn.

Bitte selbor Nochdenkn vorn schreibn und redn und nor ondore Verurteiln.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
@Isegrim Irrtum! Tatsache ist, sie sind nachweislich wegen dem Jagddruck nachtaktiv geworden. Überall, wo nicht gejagt wird sind Rehe, Hirsche und viele andere Wildtiere sehr wohl tagsüber zu sehen. Egal ob Menschen in der Nähe sind, ja sogar bei extrem stark befahrener Autobahn sieht man sie tagsüber seelenruhig äsen. Sie haben schnell gelernt, dass nur bei Jägern und Hunde Gefahr für sie ausgeht. Habe es selbst bei meinen Fototouren erlebt, dass ich Wild recht nah vor die Linse bekommen durfte, immer mit “ihrem” Einverständnis. D.h. ich habe mich ihnen nur genähert, wenn sie mich lang schon bemerkt und geduldet haben.… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Ausserdem ist Fakt, dass Gebiete, wo nicht gejagt wird, die Natur sich tatsächlich erholt. Eigenartigerweise sind dort all die gern zitierten Schäden (Wildverbiss, Krankheiten und und und) kaum ein Thema, denn es funktioniert der natürliche Kreislauf durch die Biodiversität. Erst der menschliche Eingriff bringt und brachte alles aus dem Gleichgewicht. Merke! Die Natur kann ohne Mensch überleben, der Mensch aber nicht ohne Natur!

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage
@Echt iaz Erstens bin ich kein Tierschützer und zweitens machen die Jäger dies nur zum Eigennutz! Das ist Fakt, da können Sie noch soviel dagegen setzen, es stimmt. Normalerweise müssten sie ja froh sein, wenn es im Winter viel Fallwild gibt, da sie sich viel Arbeit bei der Jagd sparen könnten, aber sie schießen nun mal gern, auch wenn sie es gebetsmühlenartig abstreiten. Durch die Fütterung überleben viele Tiere, die von der Natur aus zu schwach waren, so dass die Folge davon Krankheiten und Wildschäden stark zu nehmen. Ein Argument, das den Jägern in die Hände spielt. Mehr Winterfütterung bedeutet… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Im Gegensatz zum Jäger gehört der Wolf zum Naturkreislauf. Der Jäger nimmt nur, ohne was zurück zu geben. Der Naturkreislauf ist somit unterbrochen. Jäger braucht es nicht wirklich für die Natur, sie kommt ohne denen aus.

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

Ihrer Logik
nach gehören also alle Menschen eliminiert, damit man dann die Jagd einstellen kann.
Dann haben die Wildtiere auch genug Platz und der Wolf kann sich austoben.
Leider leben wir aber in einer von Menschen geformten Kulturlandschaft!
Und wer glaubt, das das wieder mal anders wird, der lebt in einer Fantasiewelt.

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Aus Eigennutz?? Du bisch Katastrophal informiert. Gea amol Jägerprüfung mochn, Ausrüstung kafn, Jogdkorte unsuachn, Jagdsteuer zohln, Jogdversicherung zohln,… do isch von Eigennutzn nicht ummer wenn man die kostn kennt. Von der Zeit de die Jäger in des Wertvolle Hobby investieren redn mir gor net.

Zum 2. isch es sehr fraglich ob es für Tiere besser und feiner isch über Toge und Wochn qualvoll in hunger- und kältetot zu sterbn als durch an Jäger schnell und Human durch an gezieltn Schuss innerhalb von Sekundn erlegt zu wearn

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Zum Thema nimbt ohne epas zrug zu gebn, hosch schun amol epas von Lebesraum verbesserung gelesn?? Sem vian Jäger mit dor Forststation aufn Berg schaffn sem für Tiere neue geeignete Lebesräume de nimmor von alloane vorhondn sein weil die Bauern die Olmen aus Wirtschoftlichkeit nimmor olle Bewirtschoftn. De Aktion isch in dor Öffentlichkeit oft beworbn wordn und von viele Expertn (kone Jäger sondorn Biologn) für gust koasn worn obor sem hot man koan Tier- Umweltschützer odor grünen gsechn sondorn lei Mitglieder der Jägerschoft

Bitte informier die richtig und red odor schreib dornoch deine Argumente sein halbwahr bis aus dor Luft gegriffn

Missx
Missx
Kinig
1 Monat 1 Tag

@arminius
Warum gerade mit Müttern?

sepp2
sepp2
Superredner
1 Monat 6 Tage

gute Aktion. die Jäger sollen dann aber auch aufhören die Tiere im eigenen Zuhause zu töten.

Freier
Freier
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Schön langsam hab ich genug von Vorschriften, Verboten und Empfehlungen… jeder will dem Anderen sagen was er zu tun hat.. wo ist unsere Freiheit geblieben?

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@ Freier
Ja, die Freiheit
Die Freiheit des einen, endet da, wo sie die Freiheit eines Anderen einengt.
………..und der Freier, der Freier kriegt vom Loddl ein paar Schellen, wenn er so frei ist und nicht zahlen will.

mandela
mandela
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Freier und wo die der wildtiere???? Normal sollte es selbstverständlich sein dass die wildtiere nicht gestört werden!!!

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Freier genug haben wir schon lange von Rücksichtslosen, Egoistischen Menschen.
Schränkt es Ernsthaft deine Freiheit ein, wenn du gebeten wirst bei diesen Verhältnissen nicht gerade durch Wälder zu geistern?!
Sei froh das wir in einem Land leben wo es keine (ernsthafte) Einschränkungen deiner Freiheit gibt und höhr auf mit diesem Kindischen rumgeheule wie schlecht es dir doch geht.

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Do isch jemand woll dunkelgrün

Der Wendler
Der Wendler
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Die jäger dürfen die natur zerstören , wanderer dürfen jene aber nicht genießen. verkehrte welt

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Wo
zerstört ein Jäger die Natur.
Stellt mal für zwei Jahre die Jagd ein, dann werdet ihr sehen, wie das Wild den Wald vernichtet und die Lawinen die Dörfer besuchen.
Und der Wolf, der nimmt dann Überhand und kommt auch ins Dorf.
Viel Spaß.

giovanocci
giovanocci
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Ach ja die Jäger schießen ja die Natur kaputt…

natan
natan
Superredner
1 Monat 6 Tage

@ArminiusGermanicus na na moment mal. Würde man die Jagt einstellen würde sich das wild stark vermehren, es würden wahrscheinlich Seuchen unter dem Wild ausbrechen und Tierkadaver würden in den Wäldern rumliegen. Die Wölfe würden vielleicht mehr werden, aber sie hätten ja genug Narung in den wäldern. Wieso sollten sie in den Dörfern kommen?
Das was wirklich passiert und wovon Jäger Angst haben ist, dass die Tiere von den viel besuchten Reviere wegziehen und sich in ruhigen Orte einsiedelt.

Isegrim
Isegrim
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Soso? Jäger zerstören die Natur? Wie denn?

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@natan

Moansch wirklich a Wolf tat sich mit Kadaver zufriedn gebn wenn er gonz leicht Schofe reisn kon und sem is beste auser fressn konn, odor in Müll vor deiner Tür a regelrechtes Büfett genießen terf???

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Ok, überall dort, wo nicht mehr gejagt wird, hat sich die Natur nachweislich erholt. Das kann man leicht selbst feststellen, aussser man ist Jäger, die sind zu einseitig eingestellt und überblicken selten den tatsächlichen Umfang, der leider weit uber deren Horizont hinausgeht. Aber wer sich weiterbildet, erkennt immer neue Zusammenhänge und kapert, wie klein seine vorherige Weltanschauung war. Manche machen sich die Mühe, andere sehen keinen Grund dazu, dazu zu lernen, so wie leider der Großteil der Jägerschaft.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage

@giovanocci
Sie werden es nicht glauben, aber es stimmt tatsächlich. Die Jagd, wie sie heutzutage betrieben wird, hat mit der ursprünglichen Jagd nichts mehr gemeinsam, sondern ist vor allem nur ein rein wirtschaftlich/gesellschaftlicher Aspekt. Gerade hier bräuchte niemand mehr zu jagen, um zu überleben, aber trotzdem haben wir in Südtirol über 6000!!! aktive Jäger. Fraqge: ja brauchen wir die wirklich alle? Für was? Welchen Nutzen hat die Natur von denen? Keinen einzigen!!!

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@natan Die Erfahrungen der letzten Jahren hat gezeigt, dass deine Gedankenspiele nicht falsch sind. Wölfe und andere natürliche Nutznieser (die der Jäger vorsorglich allesamt als persönliche Konkurenz ausgeschaltet hat , bzw. gern ausschalten würde) würden relativ schnell diese “Mißstände”, wie Zunahme von Wildbestände, Wildverbiss und Seuchen in Griff bekommen. Die Natur wäre schneller wieder im Gleichgewicht, als wir Menschen es je hätten schaffen können. Ausserdem würde die Zahl der Wölfe ironischerweise nicht zunhemen sondern konstant bleiben, da ein Rudel (i. d. Regel 5 bis7 Tiere) kein anderen Wolf in “ihrem” Revier dulden. Die Scheu vor Menschen kann man ihnen sogar… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@Isegrim Ganz einfach. Indem sie das natürliche Gleichgewicht gehörig durcheinanderbringen. Überall, wo man hinschaut, kaum hat der Mensch (Jäger) seine Finger im Spiel, ist es aus mit der natürlichen Biodiversität. Längst schon mehrfach wissenschaftlich bewiesen und begründet. Leider gibt es viele Köpfe die sehr resistent gegen neue Erkenntnisse sind. Einerseits, weil das geistige Unvermögen Einhalt gebietet, anderseits aus purer Bequemlichkeit, was Bestehendes zu ändern, und manchmal gar aus urmenschlichen Profitgier. Allesamt menschliche Eigenschaften, die nicht gerade den als zivilisiert geltenden Europäer schmeicheln. Aber es gibt langsam, langsam Hoffnung, wenn auch sehr zögerlich. Aber immerhin, manch einer nutzt inzwischen seine graue… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@Echt iaz Naja, wenn Mensch nicht intelligenter als Tier ist, kommt es zu solchen Argumenten. Schade, ist aber so. Sie werden es nicht glauben, aber der Wolf wäre tatsächlich mit dem Kadaver zufrieden, sofern man ihm überhaupt einen überlässt. Die vielen Risse der vergangenen Jahre (z.B. Fedaiapass) haben gezeigt, dass es das Unvermögen einiger Leute war, die es zu solchen Ausmaßen von Rissen kommen hat lassen. Eigenartigerweise hat es nur Risse bei einem Schafhalter gegeben, obwohl dort (auf der italienischen Seite) direkt angrenzend weitere Schafe gegeben hatte, die total unversehrt geblieben sind, weil sie nachts eingepfercht wurden (davon hat aber… Weiterlesen »
Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Erzähl mir bitte wo du de weiterbildung gemocht hosch weil do stimmp gor nicht. Du weichsch in Frogn mit erfunfenen Thesn aus und erzähl absolut erfundenes Zeug

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Die Schafe und ondere Nutztiere die sie iaz schun reisn obwohl lei wianig do sein zoagn wos du für an schwochsinn von dir gibsch.

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Aso dewegn reist oan Wolf pro Nocht a mehrere Schofe weil er in die nägstn Toge zrugkemmen will um sie zu fressn. Isch dir bewust das de Tiere oft zum Spaß tötn, hot man an die Schofe gsechn de sie an Lauf ausgreissn hobn und nor dorfungongen sein obwohl schun 6 weitere Tier gerissn wordn sein. War net so long her das sel passiert isch in der Realität. Obor selche Sochn vagessn Expertn wia du gonz gearn

Deine Argumente sein absolut erfundn und zeugn von gefährlichen holbwissn.

faif
faif
Superredner
1 Monat 6 Tage

…habe ich das richtig verstanden?… der jäger hängt ein schild auf, wo drauf steht dass ich das wild nicht erschrecken darf, denn sonst hat er später nichts zum schießen! ….

Do Teldra
Do Teldra
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Hosch du koan Hausvostond???

faif
faif
Superredner
1 Monat 6 Tage

@Do Teldra
mein hausverstond isch gleich kluan wiea dein iq :-))

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@faif

Na so wia du schreibsch isch dor sel net vorhondn

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage

@faif
Im Prinzip stimmts so!

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Übrigens, in meinem Post vorhin habe ich vergessen den Link des Amtes für Jagd- und Forstwirtschaft dazu zu geben, wo der jährliche Abschussplan der südtiroler Jägerschaft aufgelistet wird. Hier also der Link:
http://www.provinz.bz.it/land-forstwirtschaft/fauna-jagd-fischerei/jagd/abschussstatistik-abschussplanung.asp
dann könnt Ihr euch selbst ein Bild davon machen, was wirklich gefährdet ist und von wem.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Geri

Bravo Geri 👍
Respekt!!!

Isegrim
Isegrim
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Lieber Geri, wer von allem nicht versteht, solte sich auch nicht groß dazu äußern. 1. Wird das Wild in Südtirol äußerst nachhaltig genutzt. 2. Geschieht dies unter strengsten Auflagen seitens der Behörde bzw. Abschussplankommision.
Abschließend bitte ich noch um die Tierarten auf der Abschussstatistik, die durch die Jäger gefährdet werden. Danke

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Mehr ohne verstand kon man net Argumentiern

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@Dagobert

Im des gut zu hoasan terf man sich mit dem Thema iborhsupt no nia beschäftigt hobn

Susi
Susi
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Heutzutage zählen nur mehr die eigenen Bedürfnisse, ich glaube kaum, dass es jemand gibt der wegen Wildtieren auf seine Touren im Wald verzichtet. Leider traurig!

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Dieses Forum ist enorm!
Eine einfache und verständliche Bitte der Jäger um Ruhe fürs Wild wird sofort umgedreht in eine Hetzjagd auf die Jagd und die Jäger.
Wer von den Jagdkritikern hat schon mal in Notzeiten was gutes fürs Wild getan.
Jäger verwenden eine großen Teil ihrer Freizeit um dem Wild über den Winter zu helfen und wollen natürlich auch was erlegen.
Jagdgegner verwenden eine Teil ihrer Freizeit um einen rechten Blödsinn zu verzapfen, aber das sehr effektiv.

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Bravo des isch genau aufn Punkt gebrocht

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@ArminiusGermanicus Bitte nennen Sie mir einen einzigen plausiblen Grund, warum es heutzutage noch Jäger braucht? Die Scheinheiligkeit dieser Gruppe ist schon famos. Einerseits wird Natur gepredigt und bei Jaddprüfung und Kursen gepaukt und gleichzeitig (wohl zum puren Eigennutz) komplett über den haufen geworfen. Wenn ihr glaubwürdig sein wollt, dann haltet euch doch auch mal an die eigenen Regeln. Aber so seid ihr nie im Leben ernst zu nehmen. Argumente, die sich im selben Satz widersprechen sind typisches Markenzeichen der Jägerschaft. Ist das vielleicht das Jagerlatein? Nb. Mein Oba war Jager, und ich war und bin viel mit Jägern unterwegs. Habe… Weiterlesen »
Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

Mit dir tat i gearn über des Thema diskutiern weil do tasch mit fliegende Fahnen untergian. Es gib so viele Gründe für die Jogd, obor natürlich lei wenn man sich mit den Thema wrnsthoft befasst und net möchtegern Experte spielt. Zudem gea i jede Wette ein das du für Umwelt und Tiere net so viel leistesch wia a Jäger es tuat. Natürlich wearts wia olm a schworze Dchofe gebn obor i glab ba den Hobby wos mit so hohen kostn, Zeit aufwond und Kontrolle verbundn isch holtet sich sel mehr in Grenzn als sischt irgendwo

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

@geri
in dem Bericht ging es hauptsächlich um Reh, Gams und Rotwild also keineswegs gefährdete Arten und nur am Rande um Rauhfußhühner.
Selbstverständlich dürfen und sollten gefährdete Arten geschont werden.
Wenn man Ihre Einträge hier liest, dann bekommt man schon einen komischen Eindruck von Ihnen. ICH bin, ICH habe, Ich kann, Ich war
ICH ICH und nochmal Ich. Ihre Abneigung für die Jäger gipfelt darin, dass Sie mir unterstellen Jäger zu sein ohne hierfür einen Anhaltspunkt zu haben. Vielleicht sind gerade SIE etwas verbohrt?

ArminiusGermanicus
ArminiusGermanicus
Grünschnabel
1 Monat 5 Tage

übrigens
ein Grund, warum man die Jagd noch braucht
GAMSKNÖDEL!

giovanocci
giovanocci
Tratscher
1 Monat 6 Tage

heuer geht auch jeder der sonst nie gegangen ist…

Und am liebsten quer durch den Wald…

Aber die Skipisten geschlossen

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

giovanocci
Jeder kann gehen und touren, aber bitte auch Abstand von den Wildtieren die ja heuer besonders wenig Nahrung finden

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Diese, von Menschenhand verursachte, Ungleichgewicht in der Natur ist unter anderem auch schuld, dass sich Seuchen, Krankheiten und Pandemieen immer häufiger und rasanter breit machen. Sei es Dengue, Mallaria, Ebola, Cholera, und und und sogar den sars covid 19- Virus haben wir uns selbst eingebrockt. Wer mehr wissen möchte braucht sich nur selbst informieren, Infos gibt es zuhauf.

Isegrim
Isegrim
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Und dafür sind auch die Jäger schuld?

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Die Jäger hobn also a an Ebola, usw. schuld😂😂😂😂😂

Note 4. Bitte setzen und zuhause brav übern

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@Echt iaz Ok, es war vielleicht zuviel verlangt, dass ich davon ausging, Leute, die hier Experten spielen, soweit informiert und weitergebildet wären, solche Zusammenhänge halbwegs zu verstehen. Aber ich habe mich tatsächlich getäuscht, wie Ihre Argumentation beweist. Ich darf mich glücklich schätzen in einem Team im Labor Forschungen (der Genetik) über Faktoren, die das Auslösen von Seuchen und Pandemien in unserer Vergangenheit verursacht haben, zu betreiben. Da gibt immer wieder neue Erkenntnisse, die allesamt darauf hindeuten, dass fast immer der menschliche Einfluß in den Kreislauf der Natur solche Katastrophpen ausgelöst hat. Also im Prinzip auch die Jagd und Landwirtschaft…da wäre… Weiterlesen »
Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
1 Monat 5 Tage

@Geri

I gib dir vollkommen recht du hosch no sehr viel zu lernen.

Wenn des is ergebniss von Johrelonger Wissnschoftlicher orbeit isch kennen mir des Geld wos do inni gesteckt weart gleich guat verbrennen.

Lei amol so a froge wos isch dor Grund von Seuchn?? Meist über Populisation, das die Jogd die schuld an Seuchn hobn sol mehr als lächerlich. Des gildet in Tierreich gleich wia bei Menschn lei das die sem decht die Hygiene einholtn kennen wenn mehrere auf engen Raum sein, bei Tiern hilft lei die Bejogung um Seuchn und Kronkheitn einholt zu gebietn

Maurus
Maurus
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Diesmal kann niemand die Schuld auf die Touris schieben.

Gute Aktion.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Und dann die scheinheiligen Appelle an die Wanderer, sie sollten die störungsempfindlichen Rauhfußhühner endlich man vom jährlichen Jagdplan der Provinz Bozen nehmen, wenn sie schon so stark gefährdet sind. Ich kennen keinen Jäger, der nicht selbst mal solch ein Hühnchen geschossen hätte. Wenn diese Vögel schon stark gefährdet sind, warum dann noch schießen? Das entbehrt m. Erachtens komplett der Logik. Die Vögel haben eh schon genug natürliche Feinde, warum dann auch noch den Jäger?

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Und nochwas. Wildnis oder unberührte Natur, das gibt es bei uns in Südtirol schon lange nicht mehr. Alles aus dem Gleichgewicht und einseitig belastet. Echte Biodiversität und Artenvielfalt, auch wenn viele permanent davon schwafeln, ist bei uns lang schon Vergangenheit. Monokultur und rein-wirtschaftliches Denken formen unsere Landschaft. Alles Eigennutz, nichts anderes!

Isegrim
Isegrim
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Da muss ich Dir ausnahmsweise recht geben! Aber der ganze Rest ist purer Schwachsinn bzw. gefährliches Halbwissen.

Geri
Geri
Superredner
1 Monat 6 Tage

Ausserdem sollten Jäger tunlichst da Wort “Natur” nicht für ihre Interessen mißbrauchen. Wir in Südtirol haben eh schon viel zu wenig ECHTE Natur. Überall hat man schon die Griffel drin, und dann nennt man es gern Natur, ohne zu wissen, was Natur eigentlich ist.

Ich zitiere mal den großen Aristoteles, der schon seinerzeit sich Gedanken gemacht hat, was der Begriff Natur eigentlich bedeutet. Und er ist zu Schluß gekommen, dass Natur all das ist, wo keinerlei Menschenhand je Einfluß genommen hat. Er definiert es also so:” Natur ist, was der Mensch nicht verändert hat, alles andere ist Kultur!”

Jiminy
Jiminy
Kinig
1 Monat 6 Tage

ja liebe Freizeitsportler, verdirbt den Jägern nicht ihren Spas…, pardon, ihre Rehe.

falschauer
1 Monat 6 Tage

es ist eigentlich tragisch, dass menschen auf so etwas aufmerksam gemacht werden müssen, wie unsensibel muss man sein um nicht von sich aus auf die idee zu kommen, dass das eigentlich eine selbstverständlichkeit sein sollte

HerrLazarus
HerrLazarus
Neuling
1 Monat 6 Tage
Denke, dass sich der Großteil der Freizeitsportler (Männlein wie Weiblein) sich leider in keinster Weise von solchen Schildern abbringen lassen wird, das Wintersportvergnügen auch nur in geringstem Umfang einzuschränken. Bin selber (intensiver) Freizeitsportler (Schitouren, Schneeschuhwandern, …) und viel in der Natur unterwegs, welche Ignoranten und Egoisten da aber zum Teil unterwegs sind, ist fast schon unglaublich Nur als kleines Beispiel: Bei uns im Wald befinden sich mehrere Hinweisschilder mit der Bitte, Jungwald nicht zu befahren – wen kümmerts: nur die Wenigsten! Rücksicht auf die Natur zu nehmen und in dieser Hinsicht ein gewisses Maß an Anstand zu zeigen, scheint für… Weiterlesen »
Geri
Geri
Superredner
1 Monat 5 Tage
@HerrLazarus Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. ignorant ist das richtige Wort. Das bischen Restnatur, das hier in Südtirol noch existiert, verlangt ein behutsames Geniesen und bedächtiges Verhalten ihr gegenüber. Ich bin viel outdoor unterwegs (Finnland, Norwegen, Färören, Schottland, Kanada, Patagonien) und wenn ich zuhause bin, in unseren ehrer unfrequentierten kleinen Seitentäler. Da kann man noch einigermaßen Natur, wie sie sein sollte, entdecken und geniesen. Habe bei den Film- und Fotoprojekten, wie “Die Alpen von oben” “Wildes Europa” “der Wolf in der Lausitz” mitmachen dürfen. Bin von Sea Shepherd Global als Fotograf auf den Färören zum “Grindadráp” eingeladen worden. Und… Weiterlesen »
PuggaNagga
1 Monat 6 Tage

Aha, dann darf man nicht mit der Motocross oder Skidoo in den Wald fahren?
😂

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 6 Tage

Das nützt nichts. Schade um das Geld. Der Mensch ist nicht einsichtig, sondern egoistisch und unverbesserlich. Das Einzige, was etwas nützte, wären harte Strafen.

hage
hage
Tratscher
1 Monat 6 Tage

eine katastrophe wenn man 70% vo die Skitourengeher beobachtet: ban runter fahren haperts woll total ba die meisten, do mogs Wild schun amol deswegen af Seite hupfn😜😂🙀

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 6 Tage

Das nützt nichts. Tier können leider nicht lesen. Schade um das Geld.

eisern
eisern
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Vielleicht hätten ja Bären und Wölfe ein höheres Potential auf den Schildern gehabt.

Matthias83
Matthias83
Neuling
1 Monat 5 Tage
Warum muss von vermeintlichen Tierschützern immer alles schlecht geredet werden. Ist es falsch Tiere im Winter im Wald nicht zu stören? Ist es falsch Tiere bei der Abfahrt nicht zu hetzen? Ist es falsch Leute die sich nicht mit Wildbiologie auskennen, darauf aufmerksam zu machen, dass eine Abfahrt durch den Wald für Wild und Wald nicht gut ist, dass man die Waldgrenze in gerader Linie durchqueren sollte und dass man Schneefreie Flächen unbedingt meiden sollte, da diese wichtige Weideflächen darstellen. Ist es Falsch Leute darauf aufmerksam zu machen, dass wenn man im Wald oder im freien Gelände Wildtiere sieht, diese… Weiterlesen »
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