Situationsbericht des Landeslagezentrum

In 80 von 116 Gemeinden ist die Lage normal

Mittwoch, 31. Oktober 2018 | 18:05 Uhr

Bozen – Das Lagezentrum beobachtet weiter die kritischen Stellen und unterstützt die Gemeinden, wo die Normalität noch nicht hergestellt werden konnte.

In 80 der 116 Gemeinden gibt es keine Probleme mit Erreichbarkeit, Wasser- Strom-, Telefon- und Gasversorgung. Es gibt weiterhin Probleme mit der Trinkwasserleitung in Altrei. Die Berufsfeuerwehr Bozen führt in der Zwischenzeit Trinkwassertransporte durch um die Versorgung überbrücken.

In den Ultner Gemeinden wo die Stromversorgung noch unterbrochen ist, sind weiterhin die Feuerwehrhallen besetzt, von wo aus Notrufe abgesetzt werden können.

Die Bahnlinie im Vinschgau ist zurzeit zwischen Naturns und Latsch unterbrochen, sowie die Bahnlinie Innichen-Lienz bleiben unterbrochen. Hier gibt es jeweils einen Busersatzdienst.

Die 193 Personen, die am Stilfser Joch eingeschlossen waren, wurden vom Zivilschutz der Lombardei erreicht, die es geschafft haben die Straße freizulegen. Die Touristen wurden mit Rettungsfahrzeugen in Sicherheit gebracht. Für die Rettung wurde die Zufahrt über die Lombardei vorgezogen, da auf der Südtiroler Seite eine zu große Gefahr bestand.

Die 193 Personen wurden rechtzeitig vom meteorologischen Risiko gewarnt. An der Rettung war auch das Militär beteiligt.

Die Straße, die nur für die Evakuierung geöffnet wurde, wird aus Sicherheitsgründen wieder gesperrt.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "In 80 von 116 Gemeinden ist die Lage normal"


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wanderratte
wanderratte
Grünschnabel
11 Tage 23 h

In der 116. Gemeinde wird es nie mehr so sein, wie letzte Woche, dort hat ein Feuerwehrmann sein Leben verloren. Ich bin der Meinung soweit sollen Einsätze von Freiwilligen nicht gehen müssen, schon gar nicht wenn sich Leute in der Freizeit einem Risiko aussetzen (Höhlenforschung im Gadertal bei Gefahrenstufe ROT, Lawinengefahr ab Stufe 3, starke Gewitterneigung, Temperatursturz in den Bergen, Radfahren auf dem Etschradweg bei Hochwasser usw.)

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