Wölfe sind immer öfter nicht nur in freier Wildbahn anzutreffen

Karnevalszug in Leverkusen nach Wolfsichtung gestoppt

Sonntag, 15. Februar 2026 | 11:03 Uhr

Von: APA/dpa

Wegen einer mutmaßlichen Wolfsichtung hat am Samstag ein Karnevalszug im deutschen Leverkusen kurzzeitig anhalten müssen. Gegen Mittag seien die ersten Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern über einen Wolf im Stadtgebiet eingegangen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Hinweise erreichten auch den Leiter des Karnevalszugs, der den Zug daraufhin unterbrach.

Polizisten, die den Karnevalszug absicherten, gingen auf die Suche nach dem Tier. “Er war nicht sehr menschenscheu, wir haben ihn gesucht und gefunden”, so der Polizeisprecher. Das Tier sei weitergelaufen und nach etwa einer Stunde letztmalig gesehen worden. Der Karnevalszug habe nur kurz angehalten. In sozialen Medien sind unterschiedliche Videos von dem Tier zu sehen. Die Polizei ging davon aus, dass es tatsächlich ein Wolf war.

Die Polizei habe sich erkundigt, was zu tun sei und beim zuständigen Jäger und beim Veterinäramt angerufen. “Es wurde uns gesagt, von dem Wolf gehe keinerlei Gefahr aus.” Wölfe seien für Menschen grundsätzlich ungefährlich, außer wenn sie krank seien oder dergleichen. Das sei nicht der Fall gewesen.

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