Von: luk
Bozen – Laut einer Studie der Stiftung B.Live ETS, die am 20. Juli in der Beilage „Affari & Finanza“ der Zeitung „La Repubblica“ veröffentlicht wurde, belegt Meran den dritten Platz in der nationalen Rangliste der italienischen Städte mit 30.000 bis 100.000 Einwohner*innen hinsichtlich wirtschaftlicher Dynamik, Beschäftigungslage und Attraktivität.
Die Studie analysierte 260 italienische Gemeinden und verglich dabei wirtschaftliche, demografische und beschäftigungsbezogene Indikatoren, um die Gebiete zu ermitteln, die am besten in der Lage sind, Entwicklung und Chancen zu generieren.
Meran bestätigt sich als eine der lebendigsten und attraktivsten Städte des Landes. Dies geht aus der neuen Studie der Stiftung B.Live ETS hervor, die in der Beilage Affari & Finanza der Tageszeitung La Repubblica vom 20. Juli 2026 vorgestellt wurde. Dabei wurden 260 italienische Städte mit einer Einwohner*innenzahl zwischen 30.000 und 100.000 untersucht, um die Gebiete mit dem höchsten Potenzial für wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu ermitteln.
In der nationalen Rangliste der sogenannten „Mikrometropolregionen“ belegt Meran den dritten Platz, hinter Seregno und Segrate in der Lombardei und vor zahlreichen bedeutenden Städten Norditaliens. Die Studie der Stiftung B.Live ETS stellt einen der ersten Versuche dar, mittelgroße italienische Städte systematisch zu analysieren – Realitäten, die einen wesentlichen Teil der nationalen Wirtschaft ausmachen, aber oft außerhalb der wichtigsten Analysen zu den großen Metropolregionen bleiben. Der von der Stiftung erarbeitete Index basiert zu etwa 70 Prozent auf wirtschaftlichen Indikatoren, zu 15 Prozent auf demografischen Parametern und zu den restlichen 15 Prozent auf der Beschäftigungsquote. Zu den berücksichtigten Faktoren zählen das Durchschnittseinkommen, die unternehmerische Intensität, das Vorhandensein von Steuerzahlern mit hohem Einkommen, die wirtschaftliche Diversifizierung, der Altersindex und das Beschäftigungsniveau.
Nach Angaben der Stiftung sind jene Städte am erfolgreichsten, die es schaffen, eine diversifizierte Wirtschaft, eine ausgeprägte unternehmerische Kultur, hochwertige Dienstleistungen und eine hohe Fähigkeit zur Gewinnung und Bindung von Bevölkerung, Fachkräften und Investitionen zu vereinen. Es handelt sich um Regionen, denen es gelingt, wirtschaftliches Wachstum in allgemeinen Wohlstand und konkrete Chancen für Einwohner*innen und Unternehmen umzuwandeln.
„Das von Meran erzielte Ergebnis ist eine wichtige Anerkennung für die Arbeit, die im Laufe der Jahre von der gesamten Stadtgemeinschaft, den Unternehmen, den Institutionen und dem Vereinswesen geleistet wurde. Dieses Ergebnis bestätigt die Fähigkeit unserer Stadt, Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und regionale Attraktivität miteinander zu verbinden und so Chancen für diejenigen zu schaffen, die hier leben, arbeiten und investieren. Gleichzeitig ist diese Auszeichnung ein Ansporn, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Wir wollen weiter daran arbeiten, Meran als lebenswerte, innovative und wirtschaftlich starke Stadt zu entwickeln, in der Wohlstand, Nachhaltigkeit und soziale Teilhabe Hand in Hand gehen und auch künftige Generationen gute Perspektiven vorfinden“, erklärt die Bürgermeisterin Katharina Zeller.
Die Studie hebt gerade die Rolle mittelgroßer Städte als Motoren der territorialen Entwicklung hervor und identifiziert sie als privilegierte Räume, in denen sich Innovation, sozialer Zusammenhalt und die Fähigkeit, Wert für die lokalen Gemeinschaften zu schaffen, konzentrieren. Die Stiftung B.Live ETS selbst definiert mittelgroße Städte als Orte des Wandels und des Wachstums, die in der Lage sind, die Herausforderungen der Gegenwart durch eine ganzheitliche Betrachtung von Wirtschaft, Territorium und Gesellschaft zu bewältigen.




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