ASTAT analysiert Skiunfälle

Kinder und Jugendliche stürzen eher auf der Piste

Mittwoch, 22. November 2023 | 11:11 Uhr

Bozen – Vor der hereinbrechenden Wintersaison hat das Landesinstitut für Statistik ASTAT für den Winter 2022/23 die Unfälle auf den Skipisten erhoben und analysiert.

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Von den 96 Betreiberinnen und Betreibern von aktiven Skipisten haben 91 an der Erhebung teilgenommen. Auf diesen Pisten sind circa 99 Prozent aller Skipistenbenutzerinnen und -benutzer unterwegs.

Insgesamt ereigneten sich 11.221 Unfälle mit Personen auf Ski, Snowboard bzw. anderen Wintersportlerinnen und -sportlern.

Die häufigste Unfallursache ist der Sturz ohne Fremdbeteiligung (77,1 Prozent), gefolgt vom Zusammenstoß mit anderen Personen (11,1 Prozent).

Die meisten der in Unfälle verwickelten Personen gehörender Altersgruppe zwischen elf und 20 Jahren an (21,7 Prozent).

49,7 Prozent der auf Pisten verunfallten Personen haben die italienische Staatsbürgerschaft. 28,5 Prozent stammen aus Deutschland, 0,9 Prozent aus Österreich und ein Prozent aus der Schweiz. 15,5 Prozent kommen aus anderen europäischen Ländern und 4,3 Prozent aus nicht europäischen Ländern.

Von: mk

Bezirk: Bozen