Von: luk
Meran – Am Donnerstagabend kam es am Trinkwasserreservoir in Zenoberg zu einem Notfall. Gegen 18.00 Uhr stellte das Personal der Stadtwerke einen Bruch an einer Abwasserleitung fest, wodurch ein Teil des Abwassers in das für Trinkwasser vorgesehene Reservoir eindrang. Die Techniker schritten sofort ein: Um die Kontinuität der Wasserversorgung zu gewährleisten, wurde eine Bypass-Leitung verlegt, die es ermöglicht, das betroffene Reservoir vorübergehend außer Betrieb zu nehmen.
Das Trinkwasser, das aus der oberhalb von Tirol gelegenen Quelle stammt, wird derzeit über diese alternative Verbindung direkt in das Netz eingespeist. Mit diesem System werden unter anderem auch einige Bereiche des Stadtzentrums versorgt. Parallel dazu wurden die Tiefbrunnen in Betrieb genommen, und alle Pumpen laufen auf Hochtouren. Diese Maßnahme sei unerlässlich, um den Wasserdruck und die Wasserverfügbarkeit in den Zeiten mit dem höchsten Verbrauch, insbesondere am Morgen, stabil zu halten, schildert die Stadtverwaltung.
“Das im Wassernetz verteilte Wasser war und ist trinkbar”, bekräftigt der für Infrastrukturen zuständige Stadtrat Christoph Mitterhofer. “Als Vorsichtsmaßnahme, um eine mögliche Vermehrung von Mikroorganismen in den Leitungen zu verhindern, wurde beschlossen, das Wasser leicht zu chlorieren – ein gängiges und sicheres Verfahren, das auch in vielen anderen Städten angewendet wird. Ich betone erneut, dass das Wasser sicher ist und ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Die Stadtverwaltung überwacht in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken die Situation kontinuierlich und wird die erforderlichen technischen und hygienischen Kontrollen bis zur vollständigen Wiederherstellung des Normalzustands fortsetzen, wobei die Bevölkerung zeitnah über eventuelle Entwicklungen informiert wird.”




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