Drei Einsätze innerhalb weniger Stunden

Nächtlicher Einsatz in den Dolomiten: Bergretter bringen Paar in Sicherheit

Montag, 10. August 2026 | 16:00 Uhr

Von: Matthias Knapp

Gröden – Die Berg- und Höhlenrettung CNSAS hat in Gröden drei Einsätze innerhalb weniger Stunden absolviert. Der letzte endete erst am Montagmorgen gegen 4.00 Uhr in der Früh.

Ein niederländisches Paar war bei starkem Regen in der Dunkelheit beim Abstieg der „Paravis“ an den Fünffingerspitzen in Schwierigkeiten geraten. Vier Bergretter sicherten und begleiteten die zwei Urlauber sicher ins Tal.

Der Betreiber der Toni Demetz Hütte stand extra auf und bereitete den beiden warme Getränke.

Vorher war es noch zu zwei weiteren Einsätze gekommen: Eine Wanderin aus der Lombardei hatte sich am Knöchel unterhalb der Langkofelhütte verletzt.

Außerdem musste eine junge Bergsteigerin wegen Unwohlseins aus der Kleinen Fermeda mithilfe des Notarzthubschraubers Pelikan 1 gemeinsam mit ihrem Seilpartner geborgen werden. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht nötig.

Beide Einsätze verliefen demnach glimpflich. Insgesamt hat die Berg- und Höhlenrettung 121 Einsätze seit Jahresbeginn absolviert, davon 51 allein im Juni.

Bezirk: Salten/Schlern

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