Von: importer
Sieben der zwölf Todesopfer des schweren Unfalls eines polnischen Reisebusses im Osten Ungarns am 16. August konnten identifiziert werden, berichtete das Onlineportal “Telex.hu” am Montag. Die Identifizierung der Opfer läuft in enger Zusammenarbeit ungarischer und polnischer Behörden. Damit sollen die Angehörigen der tödlich verunglückten Pilger von der Polizei über den Tod informiert werden können.
Die Verletzten liegen in den Spitälern in Miskolc, in Debrecen und in Eger. Sprachprobleme würden den Informationsaustausch erschweren, sodass Vertreter der polnischen Minderheit in Ungarn vor Ort Hilfe leisten. Laut dem Portal würden mehrere Angehörige noch immer nicht wissen, was mit ihren Liebsten geschehen ist. Die Rückführung von transportfähigen Verletzten nach Polen läuft an und soll nach Entscheidung polnischer Behörden mit einer Militärmaschine sowie zwei Spezialmaschinen für Krankentransport erfolgen.
Tragödie auf dem Rückweg
Der Bus mit 59 Insassen an Bord, 57 Mitglieder der Pilgergruppe aus dem Karpatenvorland und zwei Chauffeuren, war auf dem Rückweg nach Polen und laut Polizeiangaben auf der ungarischen Autobahn M3 bei Mezökeresztes von der Fahrbahn abgekommen und in den Straßengraben gestürzt. Dabei wurden zehn Personen schwer, teils lebensgefährlich, und 37 leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei dürfte der Busfahrer während der Nachtfahrt am Lenkrad eingeschlafen sein. Er wurde durch die Behörde festgenommen. Die Behörden untersuchen weiter den technischen Zustand des Busses, eingehaltene Ruhezeiten der Busfahrer sowie Ereignisse vor dem Unfall.




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