Drei Menschen, die sich täglich um andere kümmern

Ottone-Nigro-Preis würdigt Einsatz für Menschen mit Behinderung

Sonntag, 13. September 2026 | 09:13 Uhr

Von: Redaktion Südtirol News

Bozen – Die ANMIC Südtirol hat den Ottone-Nigro-Preis 2026 an Sonja Maria Pescosta, Enzo Mosconi und Klara Sofia Katona verliehen. Die drei wurden für ihr tägliches Engagement für Angehörige mit Zivilinvalidität und Behinderung ausgezeichnet. Der Preis wurde heuer zum sechsten Mal vergeben.

Einsatz für Angehörige

Sonja Maria Pescosta kümmert sich um ihre Schwester Evelin, die aufgrund ihrer Erkrankung auf Unterstützung angewiesen ist. Seit 2018 ist sie zudem deren gesetzliche Vormundin. Enzo Mosconi unterstützt seine als Zivilinvalidin anerkannte Mutter Ester. Als Karatelehrer setzt er sich außerdem für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Sport ein. Seine Kurse stehen auch ihnen offen. Klara Sofia Katona wurde für ihren Einsatz für ihren 18-jährigen Sohn Bence ausgezeichnet, der Zivilinvalidität hat. Sie schilderte die Herausforderungen des Pflegealltags und betonte die Bedeutung der Unterstützung durch die Sozialdienste Südtirols.

Zeichen für mehr Inklusion

Mit dem Preis möchte die ANMIC laut Präsident Thomas Aichner stellvertretend jene Menschen würdigen, die sich täglich um Angehörige kümmern. Gleichzeitig soll auf die Bedeutung von Inklusion und gesellschaftlicher Sensibilisierung aufmerksam gemacht werden.

Der Namensgeber Ottone Nigro war bis zu seinem Tod im Jahr 2003 Präsident der ANMIC Südtirol. Über zwei Jahrzehnte setzte er sich für die Interessen von Zivilinvaliden und Menschen mit Behinderung ein.

Bezirk: Bozen

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