Von: Matthias Knapp
Meran – In der Nacht auf Freitag wurde die Freiwillige Feuerwehr von Meran gerufen, weil eine Person im Bereich der Theaterbrücke in die Passer gestürzt war. Alarm geschlagen wurde um 1.09 Uhr in der Früh.
Die Carabinieri hatten den Mann bereits ans Ufer gezogen, der unterhalb der Theaterbrücke aufgefunden worden war. Der Mann war bei Bewusstsein und ansprechbar, wies jedoch eine Verletzung am Bein auf.
Umgehend brachten die Wehrleute einen Notarzt und einen Krankenpfleger mittels Drehleiter ins Flussbett, um die medizinische Erstversorgung und Stabilisierung der Person sicherzustellen. Gleichzeitig begaben sich speziell ausgerüstete Einsatzkräfte der Bootsgruppe in die Passer, um die Rettung zu unterstützen und die Einsatzkräfte vom Fluss aus abzusichern.
Anschließend wurde die verletzte Person mithilfe der Drehleiter und einer unter dem Korb befestigten Rettungswanne gemeinsam mit dem Rettungsdienst sicher auf die Theaterbrücke gehoben. Danach erfolgte der Transport ins Meraner Krankenhaus.
Aufgrund der ersten Lagemeldung konnten die weiteren Einsatzkräfte, welche gemäß dem Passer-Einsatzkonzept die umliegenden Brücken besetzt hatten, nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Durch die koordinierte Zusammenarbeit von Feuerwehr, Carabinieri und Rettungsdienst des Roten Kreuzes konnte die Personenrettung erfolgreich abgeschlossen werden.
Eine Gefahr, dass der Mann ertrinkt, bestand offenbar nicht. Wie festgestellt werden konnte, wies der Betroffene jedoch Anzeichen einer schweren Alkoholvergiftung auf. Vermutet wird, dass er aufgrund seines trunkenen Zustands in den Fluss gestürzt ist.




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