Wildbachverbauung räumt nach Murgang im Röthenbach auf

Sarntal: Schutzbauten haben Häuser und Infrastrukturen vor Schäden bewahrt

Freitag, 07. August 2026 | 10:34 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Sarntal – “Nach einem Gewitter mit Starkregen war am 1. August eine Mure im Röthenbach in der Gemeinde Sarntal abgegangen”, fasst der Direktor des Amtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord der Agentur für Bevölkerungsschutz Philipp Walder zusammen.

Bei einem Lokalaugenschein am Nachmittag des 6. August hat er das Ausmaß des Schadensereignisses bewertet. “Wir sind mit vier Maschinen im Einsatz und baggern das Material aus”, berichtet Amtsdirektor Walder. Mit der Entfernung des Murmaterials aus dem Bachbett wird der Hochwasserschutz für den Dickerhof, die Landesstraße und das Holzsägewerk wieder erhöht. Im Einsatz ist die Gruppe mit Vorarbeiter Manuel Unterkalmsteiner.

Die Wildbachverbauung hatte das Bachbett bei den Sperren im Oberlauf erst kürzlich geräumt; durch den Murgang wurde es wieder mit Geröll und Schlamm vollgefüllt. Besonders unterhalb der Mündung in die Talfer lagerte der Röthenbach große Mengen an Geschiebematerial ab.

Ab den 1980er-Jahren wurde der Röthenbach stark verbaut und mit fast 90 Konsolidierungssperren und mehreren Uferschutzmauern reguliert, um die Höfe, die Landesstraße und den gesamten Bereich Bundschen so gut wie möglich zu sichern. Diese Verbauung hat bereits viele Male hervorragend funktioniert und auch dieses Mal die Häuser und Infrastrukturen vor Schäden bewahrt.

Bezirk: Salten/Schlern

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