Von: importer
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich laut Vereinten Nationen rasant aus. Inzwischen seien mehr als 2.500 Menschen an der Infektionskrankheit gestorben, sagte der UNO-Ebola-Koordinator Julien Harneis am Freitag. Die Epidemie grassiere in einem Gebiet, das größer als Frankreich sei. Die Hilfsgelder reichen demnach nur noch für die kommenden Wochen, danach drohen sie auszugehen. Harneis verurteilte zudem Angriffe auf Helfer als “inakzeptabel”.
Bei dem aktuellen Ausbruch handelt es sich um eine der größten jemals verzeichneten Ebola-Epidemien. Nach vorherigen Regierungsangaben stieg die Zahl der offiziell registrierten Infektionen Anfang August auf rund 4.000, bereits Mitte des Monats waren es um die 5.000 Fälle. Betroffen sind fünf Provinzen im Osten des Landes.
Experten zufolge begann der Ausbruch im Jänner in der Provinz Ituri, wurde jedoch erst am 15. Mai offiziell festgestellt. Militärische Konflikte und das Fehlen eines zugelassenen Impfstoffs für den seltenen Bundibugyo-Stamm des Virus erschweren die Eindämmung. Den weltweit bisher größten Ebola-Ausbruch gab es zwischen 2014 und 2016 in Westafrika mit mehr als 28.000 Fällen.




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