Von: Lukas Unterkofler
Bozen/Ritten – Rund um das “Ferragosto-Wochenende” wird es auf dem Ritten besonders voll. Um angesichts des Touristenandrangs Taschendiebstähle, Diebstähle und Betrugsfälle zu vereiteln, haben die Carabinieri ihre Kontrollen auf dem Hochplateau deutlich verstärkt.
Die Ordnungshüter sind dabei nicht nur zu Fuß unterwegs. Ihre Streifen steigen auch in die Rittner Seilbahn, fahren mit der Rittner Schmalspurbahn und kontrollieren die Linienbusse auf dem Hochplateau. Damit wollen die Einsatzkräfte gerade dort präsent sein, wo sich besonders viele Besucher drängen.
Die verstärkte Präsenz dient vor allem der Vorbeugung und soll potenzielle Täter abschrecken. Gleichzeitig stehen die Carabinieri Touristen und Einheimischen als Ansprechpartner zur Verfügung, falls es zu Problemen oder verdächtigen Situationen kommt.
Gerade an den Ferragosto-Tagen steige das Risiko für sogenannte Eigentumsdelikte, erläutern die Ordnungshüter: Volle Kabinen, überfüllte Busse und stark frequentierte Ausflugsziele bieten Taschendieben und anderen Kriminellen günstige Gelegenheiten. Auch mögliche Betrugsfälle haben die Einsatzkräfte im Blick.
Mit den mobilen Kontrollen wollen die Carabinieri Risiken frühzeitig erkennen und bei verdächtigen Situationen rasch eingreifen. Ziel ist es, unangenehme Zwischenfälle für die zahlreichen Gäste möglichst zu verhindern – damit der Ritten auch in der Hochsaison ein sicherer Ausflugsort bleibt.




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