Von: mk
Karneid – Überholmanöver in unübersichtlichen Kurven oder in der Nähe von Kreuzungen, Telefonieren mit dem Smartphone am Steuer und ein allgemein rücksichtsloses Fahrverhalten – auf den Passstraßen in den Dolomiten kommt es immer wieder zu Situationen, die für alle Verkehrsteilnehmer riskant sind. Um dem entgegenzuwirken, hat die Ortspolizei von Karneid in den vergangenen Tagen ihre Kontrollen am Niger- und am Karerpass massiv verschärft. Das Hauptaugenmerk der Beamten lag dabei auf jenen Abschnitten, die besonders stark genutzt werden.
Medienberichten zufolge wurde eine Vielzahl an Verstößen festgestellt. Besonders auffallend: Gleich mehrere Fahrer von PS-starken Luxussportwagen hielten sich nicht an die Verkehrsregeln und Sicherheitsvorschriften. Die Konsequenzen folgten auf dem Fuße: Die Ortspolizisten zogen fünf Führerscheine von Fahrern ausländischer Nationalität ein und stellten die entsprechenden Strafen aus.
Diese verstärkten Kontrollen wurden von der Ortspolizei Karneid autonom organisiert und reihen sich in die vom Regierungskommissariat koordinierten Aktivitäten, wobei auch die Vorgaben des Bozner Quästors umgesetzt werden, wonach die Polizeipräsenz in stark frequentierten Berggebieten erhöht werden soll.
Die Kontrollen sollen auch in den kommenden Wochenenden fortgesetzt werden. Wer die Dolomitenpässe mit einer Rennstrecke verwechselt, muss also auch in den kommenden Wochen mit unangekündigten Kontrollen und harten Strafen rechnen.




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