Von: mk
Kuppelwies – Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag im Ultental ist die Trauer um Anna Seebacher groß. Die 29-Jährige kam ums Leben, als sie am Steuer ihres Pkw auf dem Weg zur Kirche St. Moritz oberhalb von Kuppelwies von der Straße abkam und rund 200 Meter in die Tiefe stürzte. Wie berichtet, wurden Ihr Mann und ein 17-jähriger Verwandter leicht verletzt.
Aus bisher ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und stürzte über einen steilen Hang.
Mehrere Rettungskräfte rückten sofort zur Unfallstelle aus. Notarzt und Sanitäter des Weißen Kreuzes versuchten, der jungen Mutter zu helfen. Für sie kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen.
Anna Seebacher stammt aus dem Sarntal, lebte aber seit ein paar Jahren in Kuppelwies. Neben einem Mann hat sie auch zwei Kinder im Alter von acht und sechs Jahren, am Dienstag hat eines der beiden Geburtstag.
Der Ultner Bürgermeister Stefan Schwarz zeigt sich nach dem tragischen Unfall tief bestürzt. „Anna Seebacher lebte seit ein paar Jahren in Ulten, wo sie eine Familie gegründet hat. Sie arbeitete in St. Walburg in einer Trafik und war wegen ihrer zuvorkommenden und freundlichen Art bei allen sehr geschätzt“, erklärt der Bürgermeister laut Alto Adige online.
Der Unfall ereignete sich laut ersten Informationen kurz vor 3.00 Uhr in der Früh. Im Einsatz standen neben dem Weißen Kreuz auch die Freiwillige Feuerwehr, die Bergrettung sowie die Notfallseelsorge zur Betreuung von Beteiligten und Angehörigen. Das abgestürzte Fahrzeug wurde in den frühen Morgenstunden geborgen. Die Carabinieri haben die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.
Die beiden weiteren Fahrzeuginsassen wurden nach der Erstversorgung ins Meraner Krankenhaus eingeliefert.




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