Von: Lukas Unterkofler
Gsies/Passeiertal – Heftige Gewitter und Starkregen haben am Montagabend in mehreren Teilen Südtirols für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Teilweise hat es auch gehagelt.
Besonders betroffen war das Gsiesertal, wo mehrere Gebäude überflutet wurden. Auch im Passeiertal gingen innerhalb kurzer Zeit große Regenmengen nieder.
Ein paar starke Gewitter heute Abend im Norden Südtirols von Passeier bis Gsies mit stellenweise bis zu 60 mm Regen und teilweise auch Hagel. pic.twitter.com/13db2qpNkG
— Dieter Peterlin (@DieterPeterlin) August 24, 2026
Im Gsiesertal trat zwischen St. Martin und St. Magdalena ein Bach über die Ufer und führte große Mengen an Wasser, Geröll und Gestein mit sich. Wasser drang in Gebäude und einen Betrieb ein, Straßen und Felder wurden überflutet bzw. vermurt und auch Brücken beschädigt.
Einige Hofstellen waren zeitweise nicht erreichbar, zudem kam es vorübergehend zu Stromausfällen. Die Feuerwehren pumpten die Wassermassen ab, räumten Geröll und führten umfangreiche Sicherungs- und Aufräumarbeiten durch. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren St. Martin in Gsies, St. Magdalena in Gsies, Pichl und Welsberg.
53 Liter Regen in 30 Minuten
Auch im Passeiertal waren die Feuerwehren nach den heftigen Regenschauern gefordert. Besonders stark traf es St. Martin in Passeier: Dort fielen innerhalb von nur 30 Minuten rund 53 Liter Regen pro Quadratmeter. Die Regenmengen fielen damit innerhalb kürzester Zeit außergewöhnlich hoch aus.

In St. Martin in Passeier drang Wasser unter anderem in Keller und eine Parkgarage ein und erreichte stellenweise eine Höhe von rund 10 bis 15 Zentimetern. Verletzt wurde bei den Unwettern glücklicherweise niemand.







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