Von: mk
Meran – Heute Vormittag fand in der Katzensteinstraße eine weitere Einsatzbesprechung statt, um eine Bestandsaufnahme der Lage nach dem Überlaufen des Weissplatterbachs am gestrigen Nachmittag vorzunehmen. Von den 39 evakuierten Personen konnten bereits 14 in ihre jeweiligen Wohnungen zurückkehren.
Die Arbeiten laufen seit dem späten gestrigen Abend ununterbrochen weiter, wobei die Freiwillige Feuerwehr Meran, das Landesamt für Straßen und die Wildbachverbauung im Einsatz sind. Die drei Teams arbeiten an zwei Hauptfronten: zum einen an der Reinigung des Flussbetts des Weissplatterbachs, die notwendig ist, um den regulären Abfluss von Wasser und Material in Richtung Naifbach wiederherzustellen – andererseits an der Beseitigung der Trümmer, die derzeit den Zugang zu den Häusern in unmittelbarer Nähe des Kreisverkehrs verhindern, die zu den am stärksten vom Ereignis betroffenen gehören.
Das entfernte Material wird von den beauftragten Unternehmen zu den ausgewiesenen Ablagestellen in Sinich Süd und zur Baustelle des Umfahrungstunnels im Gewerbegebiet von Tirol transportiert und dort abgelagert.
„Das Ziel ist es, das betroffene Gebiet so schnell wie möglich zu sichern, um weitere Gefahren im Falle neuer Niederschläge zu vermeiden und den Betroffenen den Zugang zu ihren Wohnungen zu ermöglichen. Sobald dies möglich ist, werden die Freiwillige Feuerwehr und die Kollegen der Berufsfeuerwehr Bozen den betroffenen Familien dabei helfen, ihr gesamtes Hab und Gut aus den Räumlichkeiten zu transportieren. Die Situation für diese Familien ist besonders schwierig, und wir tun alles in unserer Macht Stehende, um sie zu unterstützen“, erklärte Bürgermeisterin Katharina Zeller. „Parallel dazu“, fügte sie hinzu, „müssen in Absprache mit dem Land bauliche Maßnahmen an der Landesstraße nach Hafling geplant werden, um eine Wiederholung ähnlicher Situationen zu verhindern.“
Derzeit gelten weiterhin die gestern Abend im Gemeindegebiet angeordneten Verkehrsbeschränkungen:
- Die Landesstraße 8 bleibt ab der Rametz-Brücke in Richtung Sinich für den Verkehr gesperrt;
- im Westen ist die Romstraße ab dem Haus Arnika stadtauswärts gesperrt;
- im Süden erfolgt die Verkehrsperre am Kreisverkehr vor dem Restaurant Würstl Hans (Zufahrt nur für Anwohnerinnen und Anwohner von Sinich).
„Die ergriffenen Verkehrsmaßnahmen haben unvermeidlich zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr geführt, mit Verzögerungen und Staus im Stadtzentrum“, erklärte Bürgermeisterin Katharina Zeller. „Wir bitten Bürgerinnen, Bürger und Gäste um Verständnis und Mitarbeit: Es handelt sich um außerordentliche, vorübergehende, aber unverzichtbare Maßnahmen, um die Sicherheit der laufenden Arbeiten zu gewährleisten.“

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