Dennoch sind wir Musterschüler

1,14 Milliarden Euro Steuern in Südtirol hinterzogen

Montag, 18. Juni 2018 | 10:39 Uhr

Rom/Bozen – 2015 waren die Südtiroler Steuerzahler „böse“ Sie haben 1,14 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen. Von 100 Euro Einnahmen wurden 12,40 Euro nicht versteuert. Eine enorme Summe und dennoch ist Südtirol mit diesem Wert im Vergleich mit anderen Provinzen in Italien noch vorbildlich unterwegs.

Aus einer Studie des Verbandes der kleinen Handwerkerbetriebe in Mestre (Cgia) geht nämlich hervor, dass italienweit 2015 dem Staat 207,5 Milliarden Euro Einnahmen verschwiegen wurden. 114 Milliarden Euro Steuern sind der öffentlichen Hand dadurch entgangen.

Schlusslicht im Vergleich der Provinzen und Regionen ist Kalabrien: Dort sollen laut der Studie pro 100 Euro Einnahmen 24,70 Euro Steuern hinterzogen werden.

Mehr dazu und was der Staat tun kann, um sich das entgangene Geld zu holen, erfahrt ihr im Tagblatt Dolomiten!

STF: “Südtirol mal wieder Klassenbester”

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass Südtirol dringend eine Steuer- und Finanzhoheit braucht, um dem relativ hohen Anteil an Steuerhinterziehung entgegenwirken zu können.

“Eine Steuer- und Finanzhoheit für Südtirol würde bedeuten: mehr Planungssicherheit, mehr wirtschaftliche und politische Stabilität, eine größere Konkurrenzfähigkeit unserer Betriebe gegenüber den unmittelbaren Nachbarn, eine Qualitätssteigerung in der Verwaltung, mehr Transparenz, mehr Bürgerfreundlichkeit durch dezentrale Verwaltung, Garantie zur Einhaltung der Zweisprachigkeitspflicht und nicht zuletzt weniger Steuerhinterziehung.
Eine Steuerhoheit für Südtirol wurde stets auch von der Regierungspartei gefordert, so zumindest vor den Wahlen. Dieses Anliegen war auch ein zentraler Punkt im Südtirol-Konvent der sich mit der Zukunft Südtirols befasste”, so die Bewegung.

Von: luk

Kommentare

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38 Kommentare auf "1,14 Milliarden Euro Steuern in Südtirol hinterzogen"


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Schnuggi
Schnuggi
Grünschnabel
28 Tage 15 h

Olls werd do ned stimmen , wenn sein’s Reiche de Steuern hinterziachn , mir oanfochn Bürger hobm ned amol sofl und kemmen ah ned dazua …

a sou
a sou
Tratscher
28 Tage 15 h

Net gonz richtig…. Alles was ohne Steuerquittung gekauft/Bezahlt wird ist hinterzogen. Das macht auch der Kleine oft, wenn er dadurch statt 5 nur 4 bezahlt.
Insbesondere bei den “Dienstleistungen” geht das nur allzu leicht und es ist auf beiden Seiten viel gespart, bei der untragbaren Steuerlast. Wird diese nicht drastisch reduziert und vereinfacht, wird Italien aus diesem Teufelskreis nie mehr heruaskommen. 
 

Wohlzeit
Wohlzeit
Tratscher
28 Tage 14 h

wir Privatpersonen sind jene, die Handwerks- Zahnarzt- und Nachhilfestunden und andere  lieber ohne Rechnung, da billiger, bezahlen. Genau dies ist die Steuerhinterziehung, die schlussendlich etwa 12% des Wirtschaftsaufkommens ausmacht. 

Staenkerer
28 Tage 11 h

@Wohlzeit maaaa, i tat sogn sell mocht de hälfte, also 6% aus wos de vieln kloan so zommbringen an hinterziehung, de oan 6% hinterziehen de, weit geringere anzahl an großen de jo ban auffliegn no schir a prämie stott a strofe kriegn!

Kurti
Kurti
Tratscher
28 Tage 15 h

Zu Süd Italien sein mir Engel

efeu
efeu
Tratscher
28 Tage 14 h

Kurti
sie hom eine Ahnung Südtirol isch kein heiliges Land .Vielleicht sein wir skrupelloser als der Süden

Totto
Totto
Grünschnabel
28 Tage 12 h

Sem wissnse ed amo wos a Steure isch… 😁😁

mani22
mani22
Neuling
28 Tage 5 h

Warst du schon mal in Süditalien oder bist du nur bis Bozen gekommen

Kurti
Kurti
Tratscher
28 Tage 4 h

@mani22 bin oft genuag in Kalabrien gwesen. Du eber lei bis Salurn kemmen…

mani22
mani22
Neuling
27 Tage 22 h

@Kurti Ich hab  20 Jahre in Campanien gelebt gearbeitet und Steuern bezahlt so wie auch viele andere .Man darf nicht immer Süditalien als schwarze Schafe bezeichnen denn es  gibt in Südtirol genug und es werden immer mehr

Kurti
Kurti
Tratscher
27 Tage 17 h

@mani22 einer von wenigen. BRAVO

Kurti
Kurti
Tratscher
27 Tage 17 h

@efeu sell spg a niemand das wir heilig sind…

mmhm_sel_schu
mmhm_sel_schu
Grünschnabel
28 Tage 15 h

Das wundert mich nicht, ich würde um den entgegenzuwirken noch ein paar Steuern einführen, viel hilft ja viel!!!
Als Kleinbetrieb muss man Steuern hinterziehen man kann ja schlecht ohne Geld bezahlen an der Kassa.
Mich würde mehr interressieren wieviel unsere geschätzten Politiker an Steuern zu zahlen haben vom Bürgermeister bis zum Parlament?

Tratscher
28 Tage 13 h

Wer hat sie hinterzogen, Ich als Arbeitnehmer hatte meine
Steuererklärung, da ich durch die Eigentumswohnung verpflichtet war,
Jahre lang selbst  abgefasst, doch einige male wegen einer
Verfehlung  durch einer kleinen Abschreibung von einigen hundert Lira kamen
Strafbescheide bis zu 50.000 Lira. Was ich auch belegen kann. Da 
Steuerkontrollen in Südtirol durch die Landesregierung veranlasst werden frage
ich mich wie es möglich ist die Arbeitnehmer wegen einigen Euro zu
kontrollieren und bestrafen und bei großen Steuerhinterziehungen die Augen zu
schließen. Das beweist
wieder die Macht des Kapitalismus und die soziale Einstellung unserer Landesregierung. Es ist nur zu hoffen n dass die Steuerhoheit nicht in die Kompetenz der
Landesregierung kommt, solange dieser Lobby-Verein an der Macht bleibt.

werner
werner
Grünschnabel
28 Tage 14 h

jedo Maura kasiert gearn schworz ! isch a schun Steuerhinterziehung ! Also jedo ba sich selbo gscheide san bittr

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
28 Tage 13 h

@werener
Weil jeder braucht ein Maurer? Ich mal nicht und wenn ein normaler Arbeiter einen Handwerker braucht kann er ihn sich nur schwarzer leisten bei seinem mindest Gehalt.

berthu
berthu
Tratscher
27 Tage 18 h

Klarstellung: Die Sektorstudien…
Jeder Unternehmer-Handwerker zahlt die Steuern, Mehrwertsteuer und teils Sozialabgaben im Voraus! Je nach Einkommen im Vorjahr.
Ob er das vorgegebene Einnahmensoll erreicht, ist erst am Ende des Jahres klar. Von Steuerhinterziehung ist da mal lang keine Rede.
Nur dumm, wenn er seine bezahlten Abgaben nicht mitkassiert!
Viele kleine Unternehmer können nicht mal alle Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Das größte Steuerloch geht aufs Konto des Kapitalmarktes und Spekulation.
Und nicht vergessen: das größte Loch im Steuer-Säckel ist die Öffentliche Hand selbst.

der echte Aaron
der echte Aaron
Superredner
28 Tage 14 h

Wenn man schon genau weiss das 1,14 Milliarden hinterzogen wurden, muss man auch wissen wer oder wo die hinterzogen wurden. Wieso wird da nicht vorgegangen, sind es Privilegierte? 

JingJang
JingJang
Grünschnabel
28 Tage 14 h

Wenn man schon weis, wieviel genau hinterzogen wurde, muss man auch wissen wo und warum holt man sich dann nicht die Steuern? Woher kommen sonst diese genauen Zahlen? Steuern abschreiben schadet der Wirtschaft genauso, wenn nicht mehr als Steuerhinterziehung. Jeder was Steuernhinterziet kauft doch mit diesen Geld ein somit ist alles noch im Umlauf. Hingegen Millionen von einem Millionär nicht, die liegen auf einen Bankkonto in der Schweiz, jetzt frage ich mich was der Wirtschaft wohl am meisten schadet?

anonymous
anonymous
Superredner
28 Tage 12 h

Ein Privathaushalt kann keine Steuern hinterschlagen,wenn sind das Firmen ,Gastgewerbe usw

AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
28 Tage 6 h

Na guat, obr schworz äpfelklauben gian. Setta kas zomreden

mani22
mani22
Neuling
28 Tage 4 h

@AGrianer Auf dem kommentar gibt koan Bauer sein Senf dazu

AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
27 Tage 20 h

@mani22 wor a nit gegen die bauern gmuant. Lai olle tian sou scheinheilig. Di ormen Oungstellten, darweil seins die ersten wos schworz epes kassieren nebenhe

Staatsfeind
Staatsfeind
Tratscher
28 Tage 13 h

Es ist kein Verbrechen sein Vermögen vor Räubern zu schützen

So sig holt is
So sig holt is
Tratscher
28 Tage 15 h

mi tat wunderbare woher sie die Werte für de studie hoben 😂

wouxune
wouxune
Tratscher
28 Tage 13 h

Mir sein olm ba olls die bestn!!😂😂😂😂

Lumberjack
Lumberjack
Tratscher
28 Tage 11 h

Bei der Steuerlast ja kein Wunder. 

Tratscher
28 Tage 9 h

Es ist schwer die Steuerhinterziehung zu unterbinden besonders bei
Handwerker. Um einen Handwerker einen Tag zu beschäftigen muss ein
Arbeitnehmer im Niedriglohn Sektor mindestens eine Woche arbeiten. Da ein
Arbeitnehmer, nur medizinische Ausgaben bei der
Steuererklärung geltend machen kann, ist er oft gezwungen anfallende
Anschaffungen und Reparaturen durch Handwerker ohne Rechnung durchführen zu
lassen und dadurch der Steuerhinterziehung einen Beitrag zu leisten. Es ist der
Arbeitnehmer dem die Steuer gnadenlos abgezogen wird und nur den Unternehmern
und Selbständigen wird die Möglichkeit geboten jede Ausgabe abzuschreiben,
Schlupflöcher im Steuersystem  auszunutzen
 und nebenbei noch Beiträge kassieren. 

m69
m69
Superredner
28 Tage 7 h

Niemand, wirklich niemand! muss jemand schwarz anstellen, sei es als Firma sei es als Priivatperson. Das muss jeder fuer sich selber entscheiden. Sonst passiert dann sowas wie mit der Frau Artioli, koennte ich mir denken.

AGrianer
AGrianer
Grünschnabel
28 Tage 6 h

Da spricht einer der keine Ahnung hat. Besser Klappe halten wenn man nichts versteht

Martinus
Martinus
Grünschnabel
28 Tage 11 h

Das um und auf für Italien wäre auch nur eine 10% Reduzierung der Steuerhinterziehung.
Das Wirtschaftspotenzial in Italien ist riesig und viel höher als in anderen Staaten. Wir hätten das Zeug auf Deutschland aufzuschließen. Norditalien gehört schließlich zu den führenden Regionen Europas.

Gescheide
Gescheide
Grünschnabel
28 Tage 10 h

Wer diese Rechnung so schön gemacht hat, weis ja gleichzeitig auch wo diese Geld ist… sonst ist die Rechnung nicht möglich. Also bitte, einfordern und gut ist… Ansonsten still sein! Jeder Betrieb und Private, muss Heute anfangen Geschäfte teilweise schwarz abzuwickeln, ansonsten bleibt einem ja gar nichts….

jack
jack
Superredner
28 Tage 8 h

und schuld ist der Staat daran.
der presst uns aus also wern holt steuern hintozogen.
und de wos die gesetze mochn sein die schlimmsten

ahiga
ahiga
Tratscher
28 Tage 10 h

mich würde es einmal interessieren wie das ganze berechnet wird?
was ” hinterzogen ” ist, schein ja auch nicht auf…
also auf welcher grundlage wird da geschaut?
und wie wird das verrechnet mit den ” evtl.”  hinterzogenen 1,14 milliarden?
Die hat ja niemand gegessen…also wurden die ausgegeben.
Also wer ist da imstande, das einmal genau zu erklären. 

denkbar
denkbar
Kinig
27 Tage 17 h

Dennoch entgeht der Allgemeinheit das Geld,
dennoch sind es vor allem die Arbeitnehmer, die für die geleistete Arbeit nicht die Möglichkeit haben, Steuern zu hinterziehen

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
27 Tage 17 h

do Bernhard will also doch Land und Staat verbessern 😊👏

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
27 Tage 17 h

das herabsetzen des MW Steuersatzes müsste also insgesamt gesehen die Schwarzarbeit senken u die Steuermoral heben.

andr
andr
Superredner
26 Tage 19 h

Blablablabla Schweizer Steuersystem will man nicht einführen weil man dann nicht mehr steuerhinterziehen kann unser System ist auf BONZEN ausgerichtet eben wall….

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